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| Lewis Henry Morgan |
Lewis Henry MorganLewis Henry Morgan ( - 21. November 1818 in Aurora, New York; † 17. Dezember 1881) war ein US-amerikanischer Anthropologe und Mitbegründer der Ethnologie. Er vertrat eine evolutionistische Anthropologie.
Leben
1840 schloss Morgan sein Studium am Union College ab und ging zurück nach Aurora, wo er sich für die Rechtswissenschaften einschrieb. Er studierte die griechischen und römischen Klassiker.
Bekanntheit erreichte Morgan durch seine Feldforschungen bei den Irokesenvölkern. Stark betroffen von der Ungerechtigkeit, mit der die Indigenen Völker von der Amerikanischen Regierung behandelt wurden, half Morgan den Seneca juristisch in ihrem Kampf gegen die Odgen Land Company. Er wurde von den Seneca als einer der Ihren adoptiert. Sie gaben ihm den Namen "Tayadaowuhkuh" - "einer der Brücken baut" (zwischen Indianern und Weißen).
Morgan vertrat die Theorie, dass sich die menschliche Kultur linear entwickelte. So würden alle Kulturen drei Stufen durchlaufen: von der Stufe der Wildheit würden sie zur Barbarei und anschließend zur Zivilisation entwickeln. Nach Morgan würden alle Völker diese Entwicklung durchlaufen müssen.
- Wilde: Die niedrigste kulturelle Entwicklungsstufe kennt keine Viehhaltung und keine Nahrungskonservierung, sondern nur grundlegende Ernährung durch wildwachsende Pflanzen und die Jagd.
- Barbarei: Landwirtschaft und Viehaltung
- Zivilisation: Die Stufe der Zivilisation zeichnet sich durch die Entwicklung der Schrift, d.h. der Geschichtsschreibung aus. Dadurch können Vergangenheit und Zukunft verbunden werden und eine weitere Entwicklung wird ermöglicht.
Daneben vertrat Morgan die Idee, dass zu Beginn der Menschheitsentwicklung alle Völker matriarchal gewesen seien und die Entwicklung zum Patriarchat gleichzusetzen sei mit dem Erreichen der Zivilisation. Seiner Theorie nach ging die matriarchale Kulturstufe einher mit kollektivem Eigentum. Als sich Privateigentum mehr und mehr herausbildete, entstanden parallel dazu patriarchale Gesellschaftsstrukturen. Friedrich Engels übernahm diese Theorie von Morgan und verfeinerte sie.
Ancient Society (Die Urgesellschaft)
Morgans Hauptwerk, Ancient Society stammt aus dem Jahr 1864 und begründet seinen kulturellen Evolutionismus, wie er auch von Herbert Spencer, Edward B. Tylor und Friedrich Engels vertreten wurde. Die Theorie basiert auf einem Vergleich zwischen Gesellschaften verschiedener Entwicklungsstufen. Dabei unterscheidet Morgan insbesondere zwischen einer auf persönlichen Beziehungen beruhenden "Societas" und einer auf Besitz und Region beruhenden "Civitas", womit er die theoriegeschichtliche Vorlage für Ferdinand Tönnies' Unterscheidung von Gemeinschaft und Gesellschaft lieferte.
Aus heutiger Sicht und nach heutigem Forschungsstand ist diese lineare Betrachtungsweise ungenügend, um die Entwicklung der Kulturen zu erklären. Sie gilt als ethnozentristisch und beinhaltet eine Wertung, die die westliche, zivilisierte Welt an die Spitze der Entwicklung stellt und gleichzeitig andere Kulturen als unterentwickelt und primitiv einstuft.
Ehrungen
Morgan wurde in die American Association for the Advancement of Science aufgenommen und war ein Mitglied der National Academy of Sciences. Das sind die zwei höchsten Ehrungen, die ein Anthropologe in der amerikanischen Wissenschaft erhalten kann.
Siehe auch
Urgesellschaft
Weblinks
-
Morgan, Lewis Henry
Morgan, Lewis Henry
21. NovemberDer 21. November ist der 325. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 326. in Schaltjahren) - somit bleiben 40 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1259 v. Chr. (nach Beckeraths Berechnung) - Der Ägyptisch-Hethitische Friedensvertrag wird geschlossen.
- 1272 - Nach dem Tod von Heinrich III. fünf Tage zuvor wird sein Sohn Edward in Abwesenheit neuer Köng von England.
- 1803 - Deutschland: Nach einem mehrwöchigen Prozess wird der Schinderhannes mit 19 Kumpanen in Mainz hingerichtet.
- 1806 - Frankreich: Kaiser Napoléon Bonaparte verhängt eine Kontinentalsperre gegen Großbritannien
- 1918 - Am Ende des Ersten Weltkrieges verlassen die deutschen Truppen das Elsass
- 1945 - Radio RIAS (Radio im amerikanischen Sektor) wird in Berlin gegründet.
- 1945 - Guatemala wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1946 - Peru und die Philippinen werden Mitglieder der UNESCO.
- 1948 - Gründung Radio Bremen
- 1958 - Im Hüttenwerk Oberhausen wird erstmals in Deutschland die Lohnzahlung überwiesen.
- 1967 - Rahmenabkommen zwischen Deutschland und Paraguay über deutsche Entwicklungshilfe
- 1991 - Gemeinsame Erklärung des deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl und des russischen Präsidenten Michail Gorbatschow
- 1995 - In Dayton, Ohio, finden die Präsidenten von Bosnien, Kroatien und Rest-Jugoslawien zu einer Einigung über die künftige Gestaltung Bosniens.
- 2000 - Peru. Der Kongress enthebt Staatspräsident Alberto Fujimori seines Amtes.
- 2002 - Mir Zafarullah Khan Jamali wird Regierungschef in Pakistan.
- 2002 - Auf ihrem Gipfeltreffen in Prag werden von der NATO sieben Staaten Mittel- und Osteuropas zum Beitritt eingeladen.
- 2005 - Der israelische Premierminister Ariel Scharon verlässt die von ihm mitgegründete Likud-Partei.
Wirtschaft
- 1956 - Per Jacobsson, Schweden, wird Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond).
- 1993 - Die Fusion der Fluggesellschaften KLM, SAS, AUA und Swissair scheitert sowohl am Machthunger der Airline-Manager wie auch am Widerstand der öffentlichen Meinung.
Wissenschaft, Technik
- 1783 - Paris: Start des ersten bemannten Heißluftballons der Gebrüder Montgolfier mit dem Passagier Jean-François Pilâtre de Rozier.
- 1898 - Pierre und Marie Curie entdecken gemeinsam mit Gustave Bémont das Radium.
- 1964 - In New York wird die Verrazano-Narrows-Brücke über den Hudson, die bis dato längste Hängebrücke der Welt, für den Verkehr freigegeben.
- 1999 - Die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldet, dass das erste unbemannte Raumschiff der VR China planmäßig wieder gelandet sei.
Kultur
- 1827 - Die Oper "Viva la Mamma" von Gaetano Donizetti wird im Teatro Nuovo in Neapel uraufgeführt.
- 1831 - Die Oper "Robert le diable" von Giacomo Meyerbeer wird an der Pariser Opéra uraufgeführt.
- 1847 - Das Märchenspiel "Der Dudelsackpfeifer von Strakonice oder Das Fest der Waldfrauen" von Josef Kajetán Tyl wird in Prag uraufgeführt.
- 1862 - Uraufführung der Oper "Blanche de Nevers" von Michael William Balfe im Covent Garden in London.
- 1874 - Mit der "Götterdämmerung" beendet Richard Wagner in Bayreuth den letzten Teil des "Ring des Nibelungen".
- 1901 - Das Singgedicht "Feuersnot" von Richard Strauss wird in Dresden uraufgeführt.
- 1902 - Uraufführung der Operette "Wiener Frauen" von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien.
- 1963 - Mit einer Aufführung von "Frau ohne Schatten" von Richard Strauss wird das Münchner Nationaltheater wieder eröffnet.
Religion
- 235 - Der Heilige Anterus wird als Nachfolger von Pontianus als Papst inthronisiert.
- 2002 - Das Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Bremen wird von Bürgermeister Dr. Henning Scherf und dem Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Giovanni Lajolo, unterzeichnet.
Katastrophen
- 1990 - Thailand. Auf dem Inlandsflug der Bangkok Airways von Bangkok nach Ko Samui verlieren die Piloten einer DHC-8 Dash 8 nach missglücktem Landeanflug die Orientierung. In schlechtem Wetter sinkt die Maschine unbemerkt und stürzt in eine Kokosnuss-Plantage. Keiner der 38 Menschen an Bord überlebt.
- 1997 - Ein Erdbeben der Stärke 6,1 in Indien und Bangladesch fordert 23 Tote.
Sport
- 1991 - Nach 133 Tagen auf See erreicht Gérard d'Aboville nach seiner Pazifiküberquerung mit seinem Einmann-Ruderboot die amerikanische Westküste.
Geboren
- 1694 - Voltaire (François-Marie Arouet), französischer Schriftsteller und Philosoph
- 1768 - Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher, protestantischer deutscher Theologe und Philosoph
- 1789 - Cesare Graf Balbo, piemontesischer Politiker
- 1791 - Heinrich Ritter, deutscher Philosoph
- 1805 - Wilhelm Friedrich Christian Gustav Krafft, deutscher Politiker († 1854)
- 1811 - Zeng Guofan, Chinesischer Staatsmann († 1872)
- 1818 - Lewis Henry Morgan, US-amerikanischer Ethnologe
- 1824 - Hieronymus Theodor Richter, deutscher Chemiker († 1898)
- 1827 - Martin Traugott Blumner, deutscher Komponist und Musiktheoretiker
- 1840 - Viktoria, deutsche Kaiserin
- 1849 - Paul Rée, deutscher Philosoph
- 1851 - Désiré Mercier, belgischer Kardinal
- 1854 - Benedikt XV., Papst
- 1866 - Oskar Messter, deutscher Filmpionier
- 1868 - Peter Friedrich Georg von Holstein-Gottorp, Schwager des russischen Zaren Nikolaus II. († 1924)
- 1870 - Alexander Berkman, litauischer Politiker und Schriftsteller, Anarchist
- 1870 - Sigfrid Edström, schwedischer Unternehmer und Sportfunktionär
- 1878 - Gustav Radbruch, deutscher Rechtsgelehrter und Politiker
- 1880 - Franz Hessel, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
- 1882 - Paul Niehans, schweizer Arzt
- 1886 - Harold G. Nicolson, britischer Diplomat
- 1890 - Jeanne Mammen, deutsche Malerin
- 1891 - Karl Hubbuch, Akademieprofessor, Zeichner und Maler
- 1891 - Just Göbel, niederländischer Fußballspieler
- 1895 - Josef Mattauch, deutscher Physiker
- 1897 - Veza Canetti, Schriftstellerin
- 1898 - René Magritte, belgischer Maler
- 1904 - Coleman Bean Hawkins, US-amerikanischer Jazz-Musiker
- 1909 - Hermann Paul Müller, deutscher Rennfahrer
- 1912 - Eleanor Powell, US-amerikanische Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin
- 1918 - Dieter Mauritz, deutscher Tischtennisspieler
- 1922 - Maria Casarès, französische Schauspielerin
- 1917 - John Francis Reuel Tolkien, ältester Sohn des Schriftstellers J.R.R. Tolkien
- 1924 - Christopher Tolkien, Sohn des Schriftstellers J.R.R. Tolkien
- 1926 - William Wakefield Baum, emeritierter Erzbischof von Washington und ein Kardinal
- 1929 - Marilyn French, US-amerikanische Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin
- 1932 - Heinrich Lummer, deutscher Politiker
- 1933 - Jean Shepard, US-amerikanische Sängerin
- 1942 - Brigitte Blobel, deutsche Kinderbuchautorin und Journalistin
- 1942 - Heidemarie Wieczorek-Zeul, deutsche Politikerin
- 1943 - Jacques Laffite, Formel-1-Rennfahrer
- 1945 - Goldie Hawn, US-amerikanische Schauspielerin
- 1946 - Heinz Bosl, deutscher Tänzer
- 1947 - Klaus Esser, deutscher Manager
- 1948 - Lonnie Jordan, US-amerikanischer Rock-Musiker und Sänger
- 1949 - Randy Zehringer, US-amerikanischer Musiker
- 1950 - Alberto Juantorena, kubanischer Leichtathlet
- 1961 - Martin Andermatt, schweizerischer Fußballtrainer
- 1965 - Björk Guðmundsdóttir, isländische Musikerin
- 1968 - Inka Bause, deutsche Schlagersängerin
- 1981 - Tim Pauwels, belgischer Radsportler
Gestorben
- 496 - Gelasius I. in Rom; Papst seit 492; katholischer Heiliger
- 615 - Columban von Luxeuil, irischer Wandermönch und Missionar
- 1011 - Reizei, 63. Kaiser von Japan
- 1555 - Georgius Agricola in Chemnitz; deutscher Universalgelehrter und "Vater der Mineralogie" ( - 24. März 1494)
- 1695 - Henry Purcell in London; englischer Komponist ( - 1659)
- 1728 - Fjodor Apraksin in Moskau; russischer Admiral ( - 1661)
- 1796 - Angelo Soliman, afrikanischer Kammerdiener
- 1803 - Johann Bückler alias "Schinderhannes", in Mainz; deutscher Räuberhauptmann ( - 25. Mai 1783)
- 1811 - Heinrich von Kleist in Berlin; deutscher Dichter und Schriftsteller ( - 18. Oktober 1777)
- 1830 - Karoly Kisfaludy in Pest; ungarischer Dramatiker ( - 5. Februar 1788)
- 1844 - Philipp Emanuel von Fellenberg in Hofwil;: schweizerischer Pädagoge und Landwirt ( - 15. Juni 1771)
- 1844 - Iwan Andrejewitsch Krylow, in St. Petersburg; russischer Fabeldichter ( - 13. Februar 1769)
- 1859 - Yoshida Shōin, japanischer Intellektueller und Revolutionär
- 1861 - Jean Baptiste Henri Lacordaire, französischer Dominikaner ( - 12. Mai 1802)
- 1863 - Josef Mayseder, in Wien; österreichischer Geiger und Komponist ( - 26. Oktober 1789)
- 1870 - Karel Jaromir Erben, in Prag; tschechischer Dichter uind Historiker ( - 7. November 1811)
- 1871 - Johann Florian Heller, in Wien; österreichischer Chemiker und Arzt ( - 4. Mai 1813)
- 1872 - Torgeir Augundsson, norwegischer Komponist
- 1874 - Mariano Fortuny y Carbó, in Rom; spanischer Maler ( - 11. Juni 1838)
- 1875 - Friedrich Albert Lange, in Marburg; protestantischer deutscher Theologe und Neukantianer ( - 28. September 1828)
- 1876 - Vinzenz Jakob von Zuccalmaglio in Grevenbroich, deutscher Schriftsteller - genannt „Montanus“ ( - 26. Mai 1806)
- 1886 - Charles Adams, in Boston, Massachusetts; US-amerikanischer Diplomat und Politiker ( - 18. August 1807)
- 1907 - Paula Modersohn-Becker, deutsche Malerin
- 1909 - Peter Severin Krøyer, in Skagen, Jütland; norwegischer Impressionist ( - 23. Juli 1851)
- 1910 - Johannes Montel Edler von Treuenfels, österreichischer Diplomat
- 1916 - Franz Joseph I. in Schönbrunn; Kaiser von Österreich und König von Ungarn ( - 18. August 1830)
- 1922 - Carl Bezold, in Heidelberg; deutscher Philologe ( - 18. Mai 1859)
- 1926 - John Moses Browning, amerik. Waffenbauer
- 1928 - Hermann Sudermann in Berlin; deutscher Dramatiker ( - 30. September 1857)
- 1942 - Leopold Graf Berchtold, in Ödenburg (Sopron); österreichisch-ungarischer Diplomat und Politiker ( - 18. April 1863)
- 1942 - James Berry Munnick Hertzog, in Pretoria; südafrikanischer General und Politiker ( - 3. April 1866)
- 1944 - Adolf Jäger, deutscher Fußballspieler
- 1945 - Robert Benchley, in New York City; US-amerikanischer Schauspieler, Journalist und Drehbuchautor ( - 15. September 1889)
- 1947 - Philipp August Becker, in Leipzig; deutscher Romanist ( - 1. Juni 1862)
- 1954 - Werner Elert in Erlangen; deutscher evangelischer Theologe ( - 19. August 1885)
- 1954 - Karol Rathaus, polnischer Komponist
- 1963 - Pierre Blanchar in Paris; französischer Bühnen- und Filmschauspieler ( - 30. Juni 1896)
- 1967 - Charles Blavette, in Suresnes; französischer Schauspieler ( - 24. Juni 1906)
- 1970 - Chandrasekhara Venkata Raman, indischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1930 ( - 7. November 1888)
- 1972 - Raymond Souplex, in Paris; französischer Schauspieler ( - 1. Juni 1901)
- 1973 - Allan Sherman, US-amerikanischer Komiker und Musikproduzent
- 1974 - Frank Martin, in Naarden, Niederlande; schweizerischer Komponist ( - 15. September 1890)
- 1975 - Gunnar Gunnarsson in Reykjavík; isländischer Schriftsteller ( - 18. Mai 1889)
- 1987 - Willy Massoth, deutscher Politiker
- 1981 - Ilya Bolotowsky, in New York City; russisch-amerikanischer Minimalist ( - 1. Juli 1907)
- 1984 - Paul Dahlke in Salzburg; deutscher Schauspieler ( - 12. April 1904)
- 1984 - Gerhard Hüsch in Viehhausen; deutscher Opernsänger (Bariton) ( - 2. Februar 1901)
- 1989 - Will Glahé in Rheinbreitbach; deutscher Akkordeonist, Komponist und Dirigent ( - 12. Februar 1902)
- 1992 - Silvio Meier in Berlin; ein von Nazis erstochener Antifaschist
- 1994 - Karlheinz Rudolph, deutscher Fernsehjournalist, Moderator des heute-journals
- 1995 - Günter Matthes, deutscher Journalist
- 2000 - Emil Zatopek, tschech. Langstreckenläufer
- 2002 - Günter Müggenburg, deutscher Fernsehjournalist
- 2004 - Wilhelm Gustav Illbruck, deutscher Unternehmer und Hochseesegler
- 2004 - Terry Melcher, US-amerikanischer Musikproduzent
- 2004 - Uwe Scholz, Leipziger Ballettdirektor und Chef-Choreograf
- 2005 - Alfred Anderson, britischer Kriegsveteran und Zeuge des Weihnachtsfriedens 1914.
Feiertage und Gedenktage
- Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem (katholisch)
- Welttag des Fernsehens (UNO)
- Alma, Amalia, Johannes, Manuel, Maria, Rufus
Siehe auch
- 20. November - 22. November
- 21. Oktober - 21. Dezember
- November - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1121
ja:11月21日
ko:11월 21일
simple:November 21
th:21 พฤศจิกายน
1818
- 3. Januar: Die letzte Bedeckung eines Planeten durch einen anderen bis zum Jahr 2065 findet statt (Venus bedeckte Jupiter). Allerdings sind keine Beobachtungen dieses Ereignisses, welches im pazifischem Ozean stattfand, überliefert (Okkultationen)
- 12. Februar: Chilenische Unabhängigkeitserklärung
- 12. Mai: Gründung der Württembergischen Landessparkasse
- 18. Oktober: König Friedrich Wilhelm III. hebt die Universität Duisburg auf. Das Universitätszepter und bedeutende Teile der Universitätsbibliothek gehen an die neu gegründete Universität Bonn
- Baden und Bayern erhalten Verfassungen. München wird Sitz des Bayerischen Landtags und des neuen Erzbistums München-Freising
- Aachener Kongress
- Die Neue Wache in Berlin wird fertig gestellt
- Die Chickasaw treten ihr nördliches Territorium, das heutige westliche Tennessee an die USA ab
Kultur
- 16. Mai: Uraufführung der Oper Orestes von Conradin Kreutzer in Prag
- 30. Mai: Uraufführung der Oper Die Rosenmädchen von Peter Joseph von Lindpaintner am Theater an der Wien in Wien
- 25. September: Uraufführung der Oper Il Barone di Dolsheim von Giovanni Pacini am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 3. Januar: Fritz Anneke, deutscher Revolutionär und nordamerikanischer Offizier († 1872)
- 10. Januar: Ernst Ludwig Taschenberg, deutscher Entomologe († 1898)
- 14. Januar: Zacharias Topelius, finnisch-schwedischer Dichter und Schriftsteller († 1898)
- 3. Februar: Hermann Heinrich Grafe, Gründer der Freien evangelischen Gemeinden († 1869)
- 4. Februar: Rudolf Baier, erster Stralsunder Museumsdirektor († 1907)
- 6. Februar: Henry Litolff, britischer Komponist († 1891)
- 7. März: Julian Schmidt, deutscher Literaturhistoriker († 1886)
- 11. März: Henri Etienne Sainte-Claire Deville, französischer Chemiker († 1881)
- 27. März: Jacob Axel Josephson, schwedischer Komponist († 1880)
- 28. März: Wade Hampton III., konföderierter General des amerikanischen Bürgerkriegs und Gouverneur von South Carolina († 1902)
- 30. März: Friedrich Wilhelm Raiffeisen, Bürgermeister († 1888)
- 4. April: Carl Constantin Heinrich Steffeck, Maler von Tier- und vornehmlich Pferdebildern († 1890)
- 8. April: August Wilhelm von Hofmann, deutscher Chemiker († 1892)
- 8. April: Christian IX., König von Dänemark, Herzog von Schleswig († 1906)
- 14. April: Marie von Sachsen-Altenburg, Ehefrau Georgs V. von Hannover († 1907)
- 20. April: Heinrich Göbel, deutsch-amerikanischer Erfinder († 1893)
- 29. April: Alexander I., Zar von Russland († 1881)
- 5. Mai: Karl Marx, deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist († 1883)
- 20. Mai: Jens Christian Hostrup, dänischer Schriftsteller († 1892)
- 25. Mai: Jacob Burckhardt, schweizerischer Historiker († 1897)
- 27. Mai: Amelia Bloomer, US-amerikanische Frauenrechtlerin († 1894)
- 28. Mai: Pierre Gustave Toutant Beauregard, General der Konföderierten Staaten von Amerika († 1893)
- 10. Juni: Hubert Ferdinand Kufferath, deutscher Komponist († 1896)
- 11. Juni: Alexander Bain, schottischer Philosoph und Pädagoge († 1903)
- 17. Juni: Charles François Gounod, französischer Komponist († 1893)
- 25. Juni: Friedrich Alexander Graf von Bismarck-Bohlen, preußischer General († 1894)
- 29. Juni: Angelo Secchi, italienischer Astronom und Jesuitenpater († 1878)
- 1. Juli: Ignaz Semmelweis, österreichischer Arzt und Hygiene-Pionier († 1865)
- 6. Juli: Adolf Anderssen, deutscher Schachmeister († 1879)
- 18. Juli: Celadon Daboll, Erfinder des Nebelhorns († 1866)
- 18. Juli: Johann Ludwig Hinrichs, Mitbegründer der deutschen Baptistengemeinden
- 30. Juli: Emily Brontë, britische Schriftstellerin († 1848)
- 1. August: Maria Mitchell, US-amerikanische Astronomin und Frauenrechtlerin († 1889)
- 3. August: Katharina Weißgerber, erhielt das Eiserne Kreuz († 1886)
- 14. August: François d'Orléans, prince de Joinville, französischer Admiral († 1900)
- 22. August: Rudolf von Jhering, deutscher Jurist († 1892)
- 25. August: Soamiji Maharaj, indischer Mystiker, Religionsstifter der Radhasoami-Religion († 1878)
- 12. September: Richard Gatling, US-amerikanischer Erfinder
- 12. September: Theodor Kullak, deutscher Pianist und Komponist († 1882)
- 27. September: Adolph Wilhelm Hermann Kolbe, deutscher Chemiker († 1884)
- 2. Oktober: Conrad Wilhelm Hase, deutscher Architekt († 1902)
- 13. Oktober: Louis Appia, Chirurg und Mitbegründer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz († 1898)
- 15. Oktober: Alexander Dreyschock, böhmischer Klaviervirtuose und Komponist († 1869)
- 17. Oktober: Tassilo von Heydebrand und der Lasa, deutscher Schachmeister († 1899)
- 19. Oktober: Friedrich Mergner, evangelischer Theologe und Komponist († 1891)
- 5. November: Benjamin Franklin Butler, US-amerikanischer General († 1893)
- 7. November: Emil Du Bois-Reymond, Physiologe und Mathematiker († 1896)
- 9. November: Iwan Sergejewitsch Turgenew, russischer Schriftsteller († 1883)
- 21. November: Lewis Henry Morgan, US-amerikanischer Anthropologe († 1881)
- 26. November: Louis Lacombe, französischer Komponist († 1884)
- 3. Dezember: Max von Pettenkofer, deutscher Chemiker und Hygieniker († 1901)
- 18. Dezember: William Moon, († 1894)
- 24. Dezember: James Prescott Joule, britischer Physiker († 1889)
- 28. Dezember: Carl Remigius Fresenius, deutscher Chemiker († 1897)
- 11. Januar: Johann David Wyss, Schweizer Autor ( - 1743)
- 5. Februar: Karl XIII., war König von Schweden von 1809 bis 1818 und König von Norwegen von 1814 bis 1818 ( - 1748)
- 13. Februar: George Rogers Clark, US-amerikanischer Pionier ( - 1752)
- 15. Februar: Friedrich Ludwig Fürst zu Hohenlohe-Ingelfingen, preußischer General ( - 1746)
- 11. März: Maria Luise Albertine von Leiningen-Dagsburg-Falkenburg, Großmutter der preußischen Königin Luise ( - 1729)
- 20. März: Johann Nikolaus Forkel, deutscher Musiker und Musikhistoriker ( - 1749)
- 23. März: Nicolas Isouard, maltesischer Komponist ( - 1775)
- 25. März: Henry Lee, US-amerikanischer Kavallerieoffizier, Generalmajor und Politiker ( - 1756)
- 18. April: Ernst Christian Trapp, erster deutscher Inhaber eines Lehrstuhls für Pädagogik ( - 1745)
- 10. Mai: Paul Revere, US-amerikanischer Unabhängigkeitskämpfer ( - 1735)
- 14. Mai: Matthew Lewis, englischer Schriftsteller ( - 1775)
- 26. Mai: Michael Andreas Barclay de Tolly, Russischer General ( - 1761)
- 3. Juni: Egwala Seyon, Kaiser von Äthiopien (1801–1818)
- 28. Juli: Gaspard Monge, französischer Mathematiker und Physiker ( - 1746)
- 22. August: Warren Hastings, britischer Politiker ( - 1732)
- 4. Oktober: Josef Abel, österreichischer Maler ( - 1764)
- 22. Oktober: Joachim Heinrich Campe, deutscher Sprachwissenschaftler und Pädagoge ( - 1746)
- 26. Oktober: Gotthard Ludwig Kosegarten, Pastor der Kirche zu Altenkirchen auf Rügen und Schriftsteller ( - 1758)
- 28. Oktober: Henri Clarke d'Hunebourg, französischer General und Staatsmann irischer Abstammung ( - 1765)
- 17. November: Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz, deutsche Prinzessin ( - 1744)
- 26. November: Salomon Landolt, Schweizer Politiker ( - 1741)
- 8. Dezember: Carl (Baden), Regierungszeit: 10. Juni 1811 bis zum Tode ( - 1786)
- 15. Dezember: Joseph Ludwig Colmar, erster Bischof von Mainz nach dem Ende des Mainzer Erzbistums ( - 1760)
- 22. Dezember: Johann Alois Schneider, deutscher Bischof ( - 1752)
ko:1818년
New York (Bundesstaat)
New York ist ein Bundesstaat im Nordosten der USA. Er grenzt an den Eriesee, den Ontariosee, Kanada, Vermont, Massachusetts, Connecticut, New Jersey, Pennsylvania und den Atlantischen Ozean. Die drei Inseln Long Island, Manhattan und Staten Island bilden einen wichtigen Teil New Yorks. Im Osten New Yorks fließt der Hudson River.
New York hat eine Fläche von 141.080 Quadratkilometern und ist mit 18,98 Millionen Einwohnern (Stand: 2000) nach Kalifornien und Texas der drittbevölkerungsreichste Bundesstaat der USA.
Die Hauptstadt New Yorks ist Albany und die größte Stadt ist New York City. Andere größere Städte sind Binghamton, Buffalo, Rochester und Syracuse.
Größte Städte
Geschichte
1621 wird New York als niederländische Kolonie Nieuw Nederland gegründet. Im Jahre 1664 kommt es zur Inbesitznahme durch die englische Krone. Nieuw Nederland wird in New Jersey und New York geteilt. New York wurde nach dem Herzog von York, dem späteren König Jakob II., der die Kolonie als Geschenk von seinem Bruder, König Karl II. bekam, benannt. Die Niederländer treten Nieuw Nederland 1667 im Frieden von Breda endgültig an England ab; 1685 wird es eine Kronkolonie. Drei Jahre später, im Jahre 1688, wird New York Teil des Dominion of New England. Im Jahr 1788 tritt New York schließlich als elfter Staat der amerikanischen Union bei.
- Liste der Gouverneure von New York
- Liste der Countys in New York
- Liste der Städte in New York
Weblinks
-
- [http://www.state.ny.us/ Webseite des Staates New York]
- [http://www.nylovesu.de/ Offizielle deutschsprachige New York State Tourismus-Webseite]
Kategorie:US-Bundesstaat
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ja:ニューヨーク州
th:มลรัฐนิวยอร์ก
17. DezemberDer 17. Dezember ist der 351. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 352. in Schaltjahren) - somit bleiben 14 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
Politik
- 954 - Wilhelm wird Erzbischof von Mainz
- 1282 - König Rudolf I. belehnt auf dem Reichstag zu Augsburg seine Söhne Albrecht und Rudolf „zur gemeinsamen Hand“ mit den Herzogtümern Österreich und Steiermark. Der österreichische Besitz der Habsburger beginnt damit.
- 1538 - Papst Paul III. stellt die Exkommunikation Heinrich VIII. von England fest.
- 1777 - Frankreich erkennt die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten an.
- 1833 - Ermordung von Kaspar Hauser in Ansbach.
- 1907 - In Bhutan wird Ugyen Wangchuk zum ersten König gekrönt. Er ist Urgroßvater des heutigen Königs.
- 1914 - Die osmanische Regierung vertreibt die jüdische Bevölkerung aus Tel Aviv.
- 1919 - Die österreichische Nationalversammlung verabschiedet ein Gesetz zur Einführung des 8-Stunden-Tages.
- 1922 - Die letzten britischen Truppen verlassen den freien Teil Irlands.
- 1939 - Die Mannschaft des Schlachtschiffs Admiral Graf Spee versenkt im Rio de la Plata ihr Schiff aufgrund britischer Übermacht.
- 1944 - Bei einem Luftangriff auf Ulm werden 81% der Innenstadt auf einen Schlag zerstört.
- 1944 - Malmedy-Massaker: Deutsche SS-Soldaten töten etwa 80 amerikanische Kriegsgefangene.
- 1945 - Honduras wird Mitglied bei den Vereinten Nationen.
- 1959 - Bundesratswahlen in der Schweiz. Die Zauberformel entsteht.
- 1961 - Einweihung der wiederaufgebauten Gedächtniskirche in Berlin.
- 1962 - Monaco bekommt eine neue Verfassung.
- 1963 - Zwischen der Bundesrepublik und der DDR wird ein Vertrag über Grenzreisen abgeschlossen.
- 1971 - Bangladesch wird endgültig unabhängig von Pakistan.
- 1982 - Durch eine umstrittene Vertrauensfrage erreicht der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl nur zwei Monate nach seinem Amtsantritt Neuwahlen.
- 1990 - In Albanien wird ein Mehrparteiensystem eingeführt.
- 1997 - Chile wird assoziiertes Mitglied des Mercosur.
- 2001 - Es werden die ersten Euromünzen im Wert von 20 DM in Deutschland ausgegeben.
- 2004 - Als erstes Land der Welt verbietet Bhutan den Verkauf von Tabakwaren – aus religiösen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Gründen, wie Premierminister Lyonpo Jigme Yaeser Thinley erläutert.
Wirtschaft
- 1953 - Die Kokerei Hassel, Deutschlands erster Kokereineubau nach dem Krieg, wird in Betrieb genommen.
Wissenschaft, Technik
- 1903 - Die Gebrüder Wright heben zum ersten gesteuerten Motorflug ab.
Kultur
- 1864 - Uraufführung der Oper „La belle Hélène“ („Die schöne Helena“) von Jacques Offenbach am Théâtre des Variétés in Paris.
- 1865 - Uraufführung der „Unvollendeten“ Symphonie Franz Schuberts, 37 Jahre nach dessen Tod.
- 1918 - Der Stummfilm „Carmen“ von Ernst Lubitsch wird im Ufa-Kino in Berlin uraufgeführt.
- 1961 - Uraufführung der Oper Das lange Weihnachtsmahl von Paul Hindemith am Nationaltheater in Mannheim.
Katastrophen
- 1927 - Untergang des U-Bootes S 4 vor Provincetown (Massachusetts) nach einer Kollision mit dem Coast Guard-Zerstörer „Paulding“ (beide USA). Eine Bergung von 7 Eingeschlossenen scheitert, alle 39 Besatzungsmitglieder des U-Bootes kommen ums Leben.
- 1960 - München, Deutschland. Eine zweimotorige Convair 346 hatte kurz nach dem Start von Münchens Flughafen Riem ein Motorenproblem. Sie streifte einen Kirchturm und stürzte auf eine belebte Straße. Der austretende Treibstoff setzte eine Straßenbahn in Brand. Alle 20 Personen an Bord starben, ebenso 32 Passagiere der Straßenbahn.
- 1973 - Palästinensische Terroristen bringen auf dem Flugplatz Fiumicino in Rom 31 Menschen um und entführen anschließend eine Maschine der Lufthansa.
- 1997 - In Griechenland stürzt eine Jakowlew Jak-42 ab. Alle 70 Menschen an Bord starben.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1937 - Der Exilrusse Alexander Aljechin erkämpft sich durch einen 15,5-9,5-Sieg gegen den Max Euwe den Weltmeistertitel im Schach zurück, welchen er 1935 an den Niederländer verloren hatte.
Geboren
- 1267 - Go-Uda, 91. Kaiser von Japan
- 1554 - Ernst von Bayern, Erzbischof von Köln, Bischof von Freising, Hildesheim, Lüttich und Münster
- 1770 - Ludwig van Beethoven, deutscher Komponist
- 1773 - Silvain Charles Graf Valee, war ein französischer Generalgouverneur und Marschall von Frankreich
- 1778 - Humphry Davy, britischer Chemiker
- 1797 - Joseph Henry, US-amerikanischer Physiker
- 1821 - Josef Krejčí, tschechischer Komponist
- 1824 - John Kerr, britischer Physiker und Theologe
- 1851 - Otto Schott, deutscher Chemiker (Hersteller optischer Gläser)
- 1888 - Alexander I., König der Serben, Kroaten und Slowenen
- 1893 - Erwin Piscator, deutscher Regisseur
- 1894 - Arthur Fiedler, US-amerikanischer Dirigent
- 1894 - Hans Henny Jahnn, deutscher Schriftsteller
- 1903 - Erskine Caldwell, US-amerikanischer Autor
- 1907 - Géza von Radványi, ungarischer Regisseur
- 1908 - Willard Frank Libby, US-amerikanischer Physiker
- 1915 - André Claveau, französischer Sänger
- 1926 - José Lutzenberger, brasilianischer Agrarwisschenschaftler und Nobelpreisträger
- 1930 - Armin Mueller-Stahl, deutscher Schauspieler
- 1934 - Karl Denver, britischer Sänger
- 1936 - Klaus Kinkel, deutscher Politiker
- 1936 - Tommy Steele, britischer Sänger
- 1936 - Jorge Mario Bergoglio, Erzbischof von Buenos Aires und Kardinal
- 1937 - Art Neville, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1939 - Ed Kendricks, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Paul Butterfield, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1943 - Dave Dee, britischer Sänger
- 1948 - Jim Bonfanti, US-amerikanischer Musiker
- 1948 - Darryl Way, britischer Musiker
- 1949 - Paul Rodgers, britischer Sänger und Songschreiber
- 1951 - Tatjana Kasankina, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1952 - Mickey Jones, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1952 - Ed Starink, niederländischer Komponist, Musiker und Produzent
- 1953 - Bill Pullman, US-amerikanischer Schauspieler
- 1958 - Mike Mills, US-amerikanischer Musiker, Bassist der Alternative-Rock-Band R.E.M.
- 1960 - Jürgen Tarrach, deutscher Schauspieler
- 1961 - Sarah Dallin, britische Sängerin (Bananarama)
- 1962 - Galina Maltschugina, russische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1966 - Yuko Arimori, japanische Leichtathletin und Olympionikin
- 1973 - Paula Radcliffe, britische Marathonläuferin.
- 1975 - Milla Jovovich, ukrainisches Model, Sängerin und Schauspielerin
- 1975 - Susanthika Jayasinghe, Leichtathletin und Olympionikin aus Sri Lanka
Gestorben
- 535 - Ankan, 27. Kaiser von Japan ( - 466)
- 1273 - Jalal ad-Din Rumi, islamischer Mystiker, Begründer des Mevlevi-Ordens
- 1815 - Anna Pestalozzi, Ehefrau von Johann Heinrich Pestalozzi
- 1830 - Simón Bolivar, bolivianischer Widerstandskämpfer und Politiker
- 1833 - Kaspar Hauser, Findelkind
- 1860 - Désirée Clary, Königin von Schweden
- 1907 - William Thomson (Lord Kelvin), britischer Physiker
- 1909 - Leopold II., König von Belgien
- 1921 - Gabriela Zapolska, polnische Schriftstellerin
- 1954 - Zofia Nałkowska, polnische Schriftstellerin
- 1957 - Dorothy L. Sayers, britische Schriftstellerin
- 1964 - Victor Franz Hess, österreichischer Physiker und Nobelpreisträger für Physik
- 1973 - Charles Greeley Abbot, US-amerikanischer Astrophysiker
- 1978 - Don Ellis, US-amerikanischer Musiker
- 1978 - Joseph Frings, deutscher Theologe, Erzbischof von Köln, Kardinal
- 1981 - Edwin Erich Dwinger, deutscher Schriftsteller
- 1982 - Philipp Jarnach, deutscher Komponist und Musikpädagoge
- 1987 - Marguerite Yourcenar, französische Schriftstellerin
- 1992 - Dana Andrews, US-amerikanischer Schauspieler
- 1992 - Günther Anders, österreichischer Schriftsteller und Philosoph
- 1999 - Grover Washington Jr., US-amerikanischer Jazz-Musiker
- 2001 - Martha Mödl, deutsche Opernsängerin
- 2004 - Erich Auer, österreichischer Schauspieler ( - 1923)
- 2004 - Tom Wesselmann, US-amerikanischer Pop-Art-Künstler
- 2004 - Dietrich Schwanitz, deutscher Literaturprofessor und Autor ( - 1940)
Feier- und Gedenktage
- Heiliger Sturmius, Patron des Bistums Fulda
- Heiliger Ignatius von Antiochia, Bischof von Antiochia, Märtyrer, Apostolischer Vater
- Lazarus von Bethanien, der von den Toten Auferweckte
Siehe auch
- 16. Dezember - 18. Dezember
- 17. November - 17. Januar
- Dezember - Historische Jahrestage - Zeitskala
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AnthropologeDie Anthropologie (griechisch ανθρωπολογία, anthropo~ von άνθρωπος - der Mensch und ~logie von λόγος - die Lehre) ist die Wissenschaft vom Menschen und von der Menschheit. Sie befasst sich mit dem einzelnen menschlichen Wesen wie auch mit der Gesamtheit aller Menschen sowie der menschlichen Kultur. Mit überartlichen Fragestellungen befasst sich übergeordnet die Primatologie, die Wissenschaft von Affen, Halbaffen, Menschenaffen und Menschen.
Wichtige Themen der Anthropologie sind u.a. die Fähigkeiten des Menschen, die Welt abstrakt zu erfassen, zu lernen und zu lehren, und die (Um-)Welt zu beeinflussen oder zu verändern.
Differenzierungsbereiche
Philosophische Anthropologie
Die philosophische Anthropologie betrachtet die Stellung des Menschen in der Gesamtwirklichkeit. Sie erarbeitet sein Wesen. Außerdem fragt sie sich: "Was ist der Mensch?". Dabei erfasst sie insbesondere seine Stellung zur unbelebten Welt, zu den Tieren, zu anderen Menschen sowie zu Gott.
Nietzsche bezeichnete den Mensch als das "nicht festgestellte Tier" da es zwar auf den ersten Blick einige Gemeinsamkeiten gibt, aber auf den zweiten Blick doch sehr viele Unterschiede. Der größte Unterschied ist, dass der Mensch sich selbst deuten kann (also wenn wir vorm Spiegel stehen erkennen wir uns selbst) und das Tier kann das nicht. Außerdem hat der Mensch den Drang dazu sich immer zu "verhalten". So gut wie jedes Handeln wird überlegt und nicht wie beim Tier aus Instinkt getan.
In Deutschland sind hier vor allem Max Scheler als Begründer der Philosophischen Anthropologie sowie Helmuth Plessner und Arnold Gehlen zu nennen (zur neueren Auseinandersetzung damit vgl. auch die biosoziologischen Studien von Dieter Claessens). Weiterhin zu nennen sind Ernst Cassirer und seine Philosophie der symbolischen Formen sowie Wilhelm Kamlah als einer der Begründer des Erlanger Konstruktivismus.
Eine breite Einführung in die Philosophische Anthropologie bietet Kuno Lorenz mit seinem gleichnamigen Buch, welches einen dialogischen Ansatz bietet.
Vergleiche auch die gleichnamige Kategorie.
Theologische Anthropologie
Die theologische Anthropologie betrachtet die Stellung des Menschen vor Gott und im Fall der christlichen Anthropologie die Beschädigung von Gottes Abbild in Adam und seine Wiederherstellung in Christus.
Biologische Anthropologie
Die biologische Anthropologie (engl. physical anthropology) versteht sich als die vergleichende Biologie des Menschen. Mit 'vergleichend' setzt sie sich ab von ihrem fernen Ursprung, der Anatomie. Teilgebiete sind Primatologie, Evolution des Menschen, historische (prähistorische) Anthropologie, Bevölkerungsbiologie, Populationsgenetik, Wachstum (Auxologie), Konstitution, Forensik. Dabei wird stets sowohl beschrieben als auch kausal analysiert, werden genetische Grundlagen ebenso berücksichtigt wie umweltbestimmte. Übergeordnete Fächergruppen sind Biologie (mit den weiteren Fächern Zoologie, Botanik, Mikrobiologie etc) oder Humanbiologie (mit den weiteren Fächern Anatomie, Physiologie, Psychologie etc).
Institutionen im Deutschraum gibt es an Universitäten und an Museen in Kiel, Hamburg, Berlin, Göttingen, Jena, Gießen, Frankfurt, Mainz, Ulm, Freiburg, München, Zürich und Wien. Meist ist dort die Bezeichnung nur 'Anthropologie', Zusätze wie biologisch werden erst in jüngerer Zeit notwendig, weil der konkurrierende amerikanische Begriff von 'anthropology' auch hier bekannt wird. Darin werden Humanbiologie, Ethnologie, Linguistik und Soziologie zusammen gefasst.
http://www.nhm-wien.ac.at/AG/MAG128/Roesing.html
Forensische Anthropologie
Forensische Anthropologie ist eine der drei gerichtlichen Wissenschaften vom Menschen, neben der Rechtsmedizin und der forensischen Odontologie.
Gebiete der forensischen Anthropologie:
- Identifikation nach Bildern,
- Identifikation von Skeletten und teilskelettierten Leichen, auch in Massengräbern
- Altersdiagnose, insbesondere bei jungen Straftätern
- Abstammungsgutachten (morphologisch)
- Zwillingsdiagnose
Es gibt mehrere Praxen für forensische Anthropologie, Hauptgebiet ist dort die Identifikation nach Bildern. Einige nennen sich auch "Büro" oder gar "Institut".
Internetseiten:
- [http://www.gfanet.de/ags/fa.php Gesellschaft für Anthropologie]
- [http://www.dgrm.de/ Gesellschaft für Rechtsmedizin]
- [http://www.bildidentifikation.de Arbeitsgruppe Identifikation nach Bildern]
- http://www.dr-buck.net/
- http://Praxis-FAU.com/
- http://www.forens.com/
Die forensische Anthropologie dient mit den Mitteln der Anthropologie bei der Aufklärung von Verbrechen. Forensische Anthropologen haben vor allem mit der Identifikation von Bankräubern, Schnellfahrern etc. zu tun, dann auch häufig mit stark verwesten oder vollständig skelettierten Leichen. Nicht selten sind sie die letzte Hoffnung zur Aufklärung eines Verbrechens.
Historische Anthropologie
Der Begriff historische Anthropologie wird in mindestens zwei verschiedenen Bedeutungen benutzt:
Als Teil der Geschichtswissenschaften, dann ist das eine Geschichtsschreibung, die besonders das Wesen und das Schicksal des Menschen berücksichtigt.
Als Teil der Anthropologie = vergleichende Biologie des Menschen. Dort werden vor allem Skelette aus historischen Gräberfeldern bearbeitet, bezüglich Sterblichkeit, körperlichen Merkmalen, Krankheiten etc.
Kultur- und Sozialanthropologie
Unter Kulturanthropologie und Sozialanthropologie versteht man die Wissenschaft vom Menschen und seiner Entwicklung; sie untersucht das Wesen "Mensch" in seiner Eigenart und seiner besonderen Stellung in Natur und Geschichte. In Deutschland sind die Begriffe "Völkerkunde" und Ethnologie gebräuchlicher.
Siehe auch: Ethnosoziologie
Kybernetische Anthropologie
Als kybernetische Anthropologie bezeichnet man den Versuch der terminologischen Kopplung von Anthropologie und Kybernetik mit einer technikinduzierten Theoriebildung.
Pädagogische Anthropologie
Ist eine wissenschaftliche Subdisziplin, mit deren Hilfe die impliziten und expliziten Annahmen der Pädagogik über den Menschen reflektiert werden.
Die Pädagogische Anthropologie nutz die neusten Erkenntnisse der Forschung (im Besonderen der Gehirnforschung). Sie ist bestrebt, die Erkenntnisse nutzbar für die Erziehung zu machen.
Berühmte Anthropologen
- G. Acsadi
- Herbert Bach
- Johann Jakob Bachofen
- Gregory Bateson
- Alfred Czarnetzki
- Egon Freiherr von Eickstedt
- Paul Ekman
- Brian M. Fagan
- Fernando Ortíz Fernández
- Helen Fisher
- Gisela Grupe
- Hans Friedrich Karl Günther
- Marvin Harris
- Winfried Henke
- Bernd Herrmann
- Rainer Knußmann
- Louis Leakey
- Mary Leakey
- Rudolf Martin
- Margaret Mead
- J. Nemeskeri
- Adolf Portmann
- Friedrich Wilhelm Rösing
- Karl Saller
- Friedemann Schrenk
- Ilse Schwidetzky
- M. Stloukal
- Maria Teschler-Nicola
- Fei Xiaotong
Literatur
- Christoph Wulf (2004): Anthropologie. Geschichte, Kultur, Philosophie. Reinbek: Rowohlt.
- Friedemann Schrenk, Timothy G. Bromage, Henrik Kaessmann: Die Frühzeit des Menschen: Zurück zu den Wurzeln. Biologie in unserer Zeit 32(6), S. 352 - 359 (2002),
- Winfried Henke, Hartmut Rothe (2003): Menschwerdung. Fischer (Tb.), Frankfurt, ISBN 3596155541.
Populärwissenschaftliche Literatur
- Johannes M. Waidfeld: Wachstum, der Irrtum Wohlstand, eine gesellschaftliche Betrachtung. Fischer & Fischer Medien AG, Frankfurt 2005, ISBN 3-89950-076-8
- Aldous Huxley: "Schöne neue Welt",die Betrachtung der zukünftigen Welt. Fischer - Bücherei,Frankfurt a.M.,Oktober 2004,ISBN 3-596-50802-9
Weblinks
- [http://www.antropologi.info/blog/ethnologie Antropologi.Info]
- [http://www.anthropologie.ch/bulletin/bulletin_pdf/04_Czarnetzki_Pusch_Text.pdf Prinzipien der Paläanthropologie gestern, heute morgen]
Siehe auch
- Cultural studies
- Ethnologie
- Medienanthropologie
- Nicht zu verwechseln mit Anthroposophie
! Kategorie:Kulturwissenschaft
ja:人類学
ko:인류학
ms:Antropologi
simple:Anthropology
th:มานุษยวิทยา
zh-min-nan:Jîn-lūi-ha̍k
EvolutionismusAls Evolutionismus wird eine theoretische Ausrichtung in der Ethnologie bezeichnet. Wichtigste Vertreter waren Johann Bachofen (1825-1887), Lewis Henry Morgan (1818-1881), John Ferguson McLennan (1827-1881), Edward Burnett Tylor (1832-1917), Frazor (1854-1941) und Herbert Spencer (1820-1903).
Grundannahmen und wissenschaftsgeschichtliche Einordnung
Geprägt durch die schottische und französische Aufklärung (Zeitalter der Aufklärung) und die Industrialisierung wurde angenommen, dass die Menschheit verschiedene Entwicklungsstufen vom „Einfachen“ zum „Komplexen/Fortschrittlichen“ durchläuft. Diese Entwicklungsstufen seien bei allen Gesellschaften dieselben. Die industrialisierte, westliche Kultur wurde auf die höchste Stufe gesetzt. Andere Gruppen müssten, dem Gedanken der klassischen Evolutionisten nach, diese Stufe der „Zivilisation“ erst noch erreichen.
Das geologische Modell von Charles Lyell (1797-1875) lieferte ebenfalls eine wichtige Voraussetzung . Mit diesem Modell war es möglich die Funde urzeitlicher Steinwerkzeuge, die Jacques Boucher de Phertes 1847 im heutigen Frankreich gefunden hatte, zeitlich einzuordnen. Dies wurde mithilfe eines geologischen Schichtenmodells möglich. Die Werkzeugfunde mussten in etwa so alt sein, wie die Gesteinsschicht auf der sie gefunden wurden.
Zwei Schlussfolgerungen folgten hieraus. Zum einen war die Erde und die Menschheit weit älter, als die biblischen Zeitvorstellungen der Schöpfung es zuließen. Zum anderen wurde die vegleichende Methode der Geologen auf die Untersuchung von Kulturen übernommen. Aus der Beobachtung gegenwärtiger Phänomene wurden Rückschlüsse auf vegangene Entwicklungsphasen der Menschheit gezogen.
Methodik
Die vergleichende Methode beruht auf der Klassifikation ähnlicher ethnographischer Merkmale. Einzelne kulturelle und soziale Phänomene werden isoliert und aufgrund ihrer Ähnlichkeiten klassifiziert (Kritik). Das Klassifikationsschema wird als Stufenmodell einer Entwicklung aufgefasst.
Grundlage dieser frühen evolutionistischen Theorien bildet die dreiteilige Periodisierung von Adam Ferguson (1723-1816) in die Entwicklungsstufen „Wildheit“, „Barbarei“ und „Zivilisation“ (vgl. soziologische Modernisierungstheorien, die in diesem Nimbus geschrieben sind)
Darüber hinaus entwickelte der Evolutionismus den Begriff des "Überlebsels" ('survivals'), der überdauerte Kulturreste bezeichnet und von dem man aus glaubte Rückschlüsse auf vergangene Zeiten ziehen zu können.
Kritik
- Dem Evolutionismus wurde/wird Ethnozentrik (siehe Ethnozentrismus und Eurozentrismus vorgeworfen und das Aufzwingen des eigenen europäischen Weltbildes aus der Überzeugung man müßte den "Wilden" helfen sich von ihrer untersten Entwicklungsstufe fortzuentwickeln.
- Darüber hinaus wird Material häufig selektiv verwendet, sodass abweichendes empirisches Material bei der schnellen Theoretisierung und Generalisierung vernachlässigt wurde.
- Diffusionistische Prozesse (Diffusionismus), d.h. die Übernahme bestimmter kultureller Elemente aus anderen Gruppen, wurden vernachlässigt.
Verdienste
- Ansammlung immensen ethnografischen Materials.
- Entwicklung noch heute relevanter Fragestellungen.
- Die Feststellung, dass - trotz Entwicklungsdefiziten - grundsätzlich alle Menschen gleich sind. Noch im Mittelalter wurde diskutiert, ob die Mitglieder bestimmter Gesellschaften überhaupt als Menschen anzusehen seien.
Ein Beispiel: Die Evolutionstheorien von Lewis Henry Morgan
Morgan fiel bei der Untersuchung des Verwandtschaftssystem der Irokesen eine Besonderheit auf. Er stellte fest, dass die Irokesen denselben Begriff für mehrere Verwandte benutzten. Die Schwester wird in diesem Verwandtschaftssystem mit demselben Verwandtschaftsterminus wie die Tochter des Bruders des Vaters und die Tochter der Schwester der Mutter angeredet. Die Tochter des Bruders der Mutter, bzw. die die Tochter der Schwester des Vaters erhielten jedoch einen anderen Verwandtschaftsterminus (selbiges gilt für den Bruder der dieselbe Bezeichnung wie Vaters-Bruders-Sohn und Mutters-Schwesters-Tochter erhält).
Dasselbe System fand Morgan später bei den Ojibwa (eine Gruppe Indianer, die in den nördlichen USA und Kanada leben) und später bei den Tamilen in Südindien. Morgan nahm, geprägt von dem derzeitigen status quo der Wissenschaft, an, dass diese Parallelen Beweis für eine gemeinsame Abstammungsgeschichte seien. Das Verwandtschaftssystem der Irokesen sollte so einer bestimmten Entwicklungsstufe entsprechen, die jede Gesellschaft einmal durchlaufen habe. Das westliche Familienmodell einer monogamen Familie bilde den Endpunkt dieser Entwicklung.
Aufbauend auf diesen Untersuchungen entwickelte Morgan eine Evolutionsgeschichte der Familie. Auf unterster Stufe sah Morgan ein Stadium ursprünglicher Promiskuität. Die Folgen von Inzest hätten schließlich zu einem Verbot der Schwesternheirat geführt. So sei eine Klan-Exogamie entstanden, bei der die Ehefrauen aus einer anderen Gruppe ausgewählt wurden. Über Zwischenstufen führe diese Entwicklung zunächst zu einer patriarchalen Familie und schließlich zu der obersten Entwicklungsstufe, der monogamen Familie.
Für die Evolution der Menschheitsentwicklung entwickelte Morgan ein siebenstufiges Evolutionsschema. Den Übergang zur nächst höheren Stufe markierten jeweils „revolutionäre Neuerungen“. Diese waren
- die Feuernutzung;
- Pfeil und Bogen;
- die Töpferei;
- die Bodenbestellung;
- die Entdeckung des Eisens und schließlich die;
- Erfindung der Schrift (welche den Beginn der Stufe der Zivilisation markieren würde).
Aus heutiger Sicht sind die theoretischen Annahmen Morgans nicht haltbar. Insbesondere die Bindung von Entwicklung an ganz spezifische technologischen Errungenschaften ist nicht haltbar (siehe auch Kritik)
Kategorie:Ethnologie
1840
- Charles Wilkes gelangt an das nach ihm benannte Wilkes-Land und entdeckt sozusagen den Kontinent Antarktika
- Der Vertrag von Waitangi (Te Tiriti O Waitangi) wurde an 6. Februar 1840 bei Waitangi in der Bucht von Inseln, Neuseeland, unterzeichnet
- Mit dem Teilstück Mannheim: Heidelberg der Badischen Hauptbahn wird die erste Eisenbahnlinie in Baden eröffnet
- Die Stadt Sonneberg in Thüringen wird durch ein Großfeuer nahezu vollständig zerstört
Kultur
- 6. Januar: Uraufführung der Oper Le Drapier von Fromental Halévy in Paris
- 11. Februar: Uraufführung der Oper La fille du régiment (Die Regimentstochter) von Gaetano Donizetti an der Opéra-Comique in Paris
- 10. März: Uraufführung der Oper La Vestale von Saverio Mercadante am Teatro San Carlo in Neapel
- 10. April: Uraufführung der Oper Die Märtyrer von Gaetano Donizetti in Paris
- 8. August: Uraufführung der Oper Bátori Mária von Ferenc Erkel in Budapest
- 29. November: Uraufführung der Oper Saffo von Giovanni Pacini am Teatro San Carlo in Neapel
- 2. Dezember: Uraufführung der Oper La Favorita (Die Favoritin) von Gaetano Donizetti an der Grand Opéra Paris
- 3. Januar: Damian de Veuster, Priester, Seliger († 1889)
- 3. Januar: Udo Pahl, Mitglied der Kongregation von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariä († 1889)
- 10. Januar: Louis-Nazaire Bégin, Erzbischof von Québec und Kardinal († 1925)
- 15. Januar: Eduard Locher, Schweizer Ingenieur, Erfinder und freier Unternehmer († 1910)
- 18. Januar: Alfred Percy Sinnett, englischer Autor und Theosoph († 1921)
- 18. Januar: Ernst Rudorff, deutscher Musiker, Kunstpädagoge und Naturschützer. († 1916)
- 23. Januar: Ernst Abbe, deutscher Astronom, Mathematiker, Physiker, Optiker († 1905)
- 2. Februar: Louis-Albert Bourgault-Ducoudray, französischer Komponist († 1910)
- 3. Februar: Otto Schmeil, deutscher Botaniker, Pädagoge und Fachbuchautor († 1942)
- 5. Februar: Hiram Maxim, US-amerikanisch-britischer Erfinder († 1916)
- 5. Februar: John Boyd Dunlop, Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur († 1921)
- 22. Februar: August Bebel, Führer der Arbeiterbewegung, sozialistischer Politiker († 1913)
- 23. Februar: Carl Menger, österreichischer Ökonom († 1921)
- 28. Februar: Henri Duveyrier, französischer Afrikareisender
- 4. März: Udo zu Stolberg-Wernigerode, Politiker und preußischer Staatsbeamter († 1910)
- 28. März: Eduard Schnitzer, Afrikaforscher († 1892)
- 31. März: Benjamin Baker, englischer Bauingenieur († 1907)
- 2. April: Émile Zola, französischer Schriftsteller und Journalist († 1902)
- 9. April: Wilhelm Exner, Präsident des österreichischen Gewerbevereins († 1931)
- 22. April: Odilon Redon, französischer Maler des Impressionismus († 1916)
- 27. April: Edward Whymper, englischer Bergsteiger († 1911)
- 29. April: Leopold Jacoby, deutscher sozialistischer Lyriker († 1895)
- 7. Mai: Pjotr Iljitsch Tschaikowski, russischer Komponist († 1893)
- 13. Mai: Alphonse Daudet, französischer Schriftsteller († 1897)
- 28. Mai: Hans Makart, österreichischer Maler und Dekorationskünstler († 1884)
- 28. Mai: Johann Baptist Schneider, Generalvikar, Weihbischof († 1905)
- 30. Mai: Anton Fischer (Kardinal), von 1902 bis 1912 Erzbischof des Erzbistums Köln († 1912)
- 2. Juni: Thomas Hardy, britischer Schriftsteller († 1928)
- 8. Juni: Manuel José de Arriaga, portugiesischer Politiker († 1905)
- 9. Juni: Akaki Zereteli, georgischer Schriftsteller und Politiker († 1915)
- 12. Juni: Henri de Braekelaer, belgischer Maler († 1888)
- 18. Juni: Karl Klinke, preußischer Soldat (Pionier) († 1864)
- 24. Juni: Eugen Gutmann, deutscher Bankier († 1925)
- 12. Juli: Abraham Goldfaden, ukrainisch-jiddischer Schriftsteller († 1908)
- 14. Juli: Heinrich Schwenger, Baumeister († 1906)
- 19. Juli: José Manuel Balmaceda, chilenischer Politiker († 1891)
- 3. August: James Elton, englischer Afrikareisender und Reiseschriftsteller († 1877)
- 10. August: Károly Hornig, Erzbischof von Veszprém und Kardinal († 1917)
- 14. August: Richard von Krafft-Ebing, deutscher Psychiater und Gerichtsmediziner († 1902)
- 22. August: Thomas Johann Heinrich Mann, Lübecker Kaufmann († 1891)
- 21. September: Murad V., Sultan des Osmanischen Reiches († 1904)
- 27. September: Alfred Mahan, US-amerikanischer Admiral († 1914)
- 27. September: Alfred Thayer Mahan, US-amerikanischer Marineoffizier und -schriftsteller († | | |