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Wilhelm Dilthey

Wilhelm Dilthey

Wilhelm Dilthey (
- 19. November 1833 in Wiesbaden-Biebrich; † 1. Oktober 1911 in Seis am Schlern, Nähe Kastelruth bei Bozen) war ein deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge.

Leben

Als Sohn einer calvinistischen Predigerfamilie besuchte er in Wiesbaden das Gymnasium und referierte dort zum Abitur das Thema Über den Einfluß des griechischen Altertums auf die Jugend. In Berlin (1853) und Heidelberg (1852) studierte er Geschichte, Theologie und Philosophie u.a. bei August Boeckh, Kuno Fischer, Leopold von Ranke und Friedrich Adolf Trendelenburg. 1856 legte er sein erstes theologisches Staatsexamen ab. Nach Abschluss der staatlichen Schulamtsprüfung wurde er Lehrer am Französischem und Joachimsthaler Gymnasium in Berlin. Im Jahre 1864 promovierte er mit einer lateinisch geschriebenen Arbeit über die Ethik von Schleiermacher und habilitierte im gleichen Jahr über das moralische Bewusstsein. In Basel erhielt er 1867/1868 eine Professur. Es folgten Anstellungen in Kiel (1868 - 1871), Breslau (1871 - 1882) und Berlin von 1883 bis 1908. Er arbeitete täglich "12 bis 14 Stunden mindestens". Eine Ausgabe der "Gesammelten Schriften" (erschienen bei Vandenhoeck & Ruprecht) umfasst derzeit 24 Bände.

Philosophie

Dilthey war um 1900 die Zentralfigur der so genannten Lebensphilosophie in Deutschland. So wie Kant mit seiner Kritik der reinen Vernunft die erkenntnistheoretische Grundlage der Naturwissenschaften geklärt hatte, bemühte sich Dilthey in seinem lebenslangen Projekt einer Kritik der historischen Vernunft die Grundlage für die von ihm so benannten Geisteswissenschaften zu legen. Dabei orientierte er sich an J.G. Droysens geschichtsphilosophischen Vorstellungen des Historismus. In der Tradition Schleiermachers bemühte er sich, die Hermeneutik als Methodenlehre der Geisteswissenschaften zu entwickeln. Anfangs sah er das Erleben als Grundlage der Hermeneutik und das Verstehen als psychologische Einfühlung in die geistigen Vorgänge eines Autors. Später aber wich Dilthey von diesem psychologischen Standpunkt ab und rückte die Begriffe des Ausdrucks und des Ausdrucksverstehens in den Mittelpunkt der geisteswissenschaftlichen Methodik: Die Geisteswissenschaften hätten die Aufgabe, den Zusammenhang zwischen Leben, Ausdruck und Verstehen zu klären. Dabei sei der Ausdruck eher Objektivation des allgemeinen Geistes eines Zeitalters, als Erscheinungsform individueller Lebensimpulse eines Autors oder Künstlers. Diltheys Konzeption der Hermeneutik als Verstehenstheorie und Methodologie der Geisteswissenschaften hatte großen Einfluss auf alle weiteren wissenschaftstheoretischen Diskussionen, in denen es um die Abgrenzung zwischen Natur- und Geisteswissenschaften ging.

Wirkung

Als unmittelbare Nachfolger Diltheys gelten u.a. Hans Lipps,Herman Nohl,Theodor Litt, Eduard Spranger, Georg Misch und Erich Rothacker. In Deutschland hat sich besonders Hans-Georg Gadamer mit seinem Werk in kritischer Absicht auseinander gesetzt. In vielerlei Hinsicht haben aber auch Martin Heidegger, Emilio Betti, Karl-Otto Apel und Jürgen Habermas Anregungen von Dilthey erhalten.

Wichtige Schriften


- Einleitung in die Geisteswissenschaften (1883)
- Die Entstehung der Hermeneutik (1900)
- Das Erlebnis und die Dichtung (1906)
- Der Aufbau der geschichtlichen Welt in den Geisteswissenschaften (1910)

Sekundärliteratur


- J. Habermas: Erkenntnis und Interesse, Frankfurt/M. 1968, Kap. II, 7 u. 8.
- E. Hufnagel: Wilhelm Dilthey. Hermeneutik als Grundlegung der Geisteswissenschaften, in: U. Nassen (Hg.): Klassiker der Hermeneutik, Paderborn 1982.
- Matthias Jung: Dilthey zur Einführung, Hamburg: Junius, 1996, ISBN 3885069237

Weblinks


- Dilthey, Wilhelm Dilthey, Wilhelm Dilthey, Wilhelm Dilthey, Wilhelm Dilthey, Wilhelm Dilthey, Wilhelm Dilthey, Wilhelm Dilthey, Wilhelm ja:ヴィルヘルム・ディルタイ ko:빌헬름 딜타이

1833

Ereignisse


- 3. April: Frankfurter Wachensturm
- 28. August: Das britische Empire schafft die Sklaverei ab
- Großbritannien. Annexion der Falkland-Inseln
- Carl Friedrich Gauß und Wilhelm Weber erfinden den elektrischen Telegraphen (Göttingen)

Kultur


- 27. Februar: Uraufführung der Oper Gustav III. oder Der Maskenball von Daniel-François-Esprit Auber an der Grand Opéra Paris
- 27. Februar: Uraufführung der romantischen Oper Melusina von Conradin Kreutzer in Berlin
- 4. März: Uraufführung der komischen Oper Les Souvenirs de Lafleur von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris
- 16. Mai: Uraufführung der komischen Oper Ludovic von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris
- 22. Juli: Uraufführung der Oper Ali Baba ou Les Quarante Voleurs (Ali Baba oder Die vierzig Räuber) von Luigi Cherubini an der Grand Opéra Paris

Geboren


- 7. Januar: Henry Enfield Roscoe, britischer Chemiker († 1915)
- 10. Januar: August Robert Wolff, Warschauer Verleger und Buchhändler († 1910)
- 12. Januar: Eugen Dühring, deutscher Nationalökonom, Sozialist und Philosoph († 1921)
- 15. Januar: Louis Paulsen, Schachspieler († 1891)
- 17. Januar: Adolph Bermpohl, Navigationslehrer, DGzRS-Gründer († 1887)
- 17. Januar: Theodor Bradsky, tschechischer Komponist († 1881)
- 28. Januar: Charles George Gordon, britischer General († 1885)
- 2. Februar: Arnold Bürkli, Schweizer Bauingenieur († 1894)
- 6. Februar: Jeb Stuart, konföderierter General im Amerikanischen Bürgerkrieg († 1864)
- 19. Februar: Élie Ducommun, Schweizer Politiker und Friedensnobelpreisträger († 1906)
- 24. Februar: Eduard Taaffe, österreichischer Staatsmann und Sozialreformer († 1895)
- 28. Februar: Alfred Graf von Schlieffen, Generalfeldmarschall im Deutschen Reich († 1913)
- 28. Februar: Alfred von Schlieffen, Generalfeldmarschall im Deutschen Reich († 1913)
- 28. Februar: Carl Hilty, Schweizer Philosoph und Staatsrechtler († 1909)
- 7. März: Theodor Christlieb Reinhold, evangelischer Theologe († 1889)
- 2. Mai: Rudolf Berlin, deutscher Augenarzt († 1905)
- 5. Mai: Ferdinand von Richthofen, deutscher Geograf und Forschungsreisender († 1905)
- 7. Mai: Johannes Brahms, deutscher Komponder († 1897)
- 11. Juni: Jules Valles, französischer Publizist, Revolutionär und Journalist († 1885)
- 20. Juni: Léon Bonnat, französischer Maler
- 30. Juni: Richard Brenner, deutscher Afrikaforscher († 1874)
- 30. Juni: Manuel Amador Guerrero, erster Staatspräsident von Panama († 1909)
- 12. Juli: Johann Baptist von Schweitzer, Präsident des ADAV und Mitglied des Reichstages († 1875)
- 14. Juli: Joseph Brambach, deutscher Komponist († 1902)
- 20. Juli: Karl Freiherr von Hasenauer, österreichischer Architekt († 1894)
- 26. Juli: Marie Geistinger, österreichische Schauspielerin und Sängerin († 1903)
- 30. Juli: Karl Ludwig, Adliger, Bruder des Kaisers Franz Joseph I. († 1896)
- 5. August: Carola von Wasa-Holstein-Gottorp, Königin von Sachsen († 1907)
- 20. August: Benjamin Harrison, 23. Präsident der USA († 1901)
- 23. August: James De Mille, kanadischer Professor für klassische Literatur und Schriftsteller († 1880)
- 25. August: Izrael Poznanski, Philanthrop und Fabrikant († 1900)
- 26. August: Johannes Maria Assmann, deutscher Priester († 1903)
- 11. September: Carl von Noorden (Historiker), Historiker († 1883)
- 17. September: Heinrich von Buz, deutscher Techniker und Industrieller († 1918)
- 20. September: Ernesto Teodoro Moneta, italienischer Journalist und Politiker, Friedensnobelpreisträger († 1918)
- 30. September: Ferdinand von Saar, österreichischer Schriftsteller, Dramatiker und Lyriker († 1906)
- 9. Oktober: Eugen Langen, Ingenieur und Erfinder († 1895)
- 21. Oktober: Alfred Nobel, Chemiker und Erfinder († 1896)
- 6. November: Jonas Lie, norwegischer Erzähler und Dramatiker († 1908)
- 13. November: Edwin Booth, US-amerikanischer Schauspieler († 1893)
- 19. November: Wilhelm Dilthey, Philosoph, Pädagoge, Psychologe, Kulturhistoriker († 1911)
- 20. Dezember: Samuel Mudd, US-amerikanischer Arzt und Politiker († 1883)
- 21. Dezember: Walther Franz Georg Bronsart von Schellendorff, preußischer General und Kriegsminister

Gestorben


- 10. Januar: Adrien-Marie Legendre, französischer Mathematiker (
- 1752)
- 12. Januar: Marie-Antoine Carême, französischer Koch (
- 1784)
- 6. Februar: Pierre André Latreille, französischer Entomologe (
- 1762)
- 7. März: Rahel Varnhagen von Ense, Schriftstellerin (
- 1771)
- 6. April: Adamantios Korais, griechischer Gelehrter und Schriftsteller (
- 1748)
- 7. April: Anton Radziwill, preußischer Politiker und Komponist (
- 1775)
- 13. April: Elisa von der Recke, Dichterin und Schriftstellerin (
- 1754)
- 22. April: Richard Trevithick, britischer Erfinder und Maschinenbauer (
- 1771)
- 15. Mai: Edmund Kean, britischer Schauspieler (
- 1787)
- 22. Mai: Joseph Vitus Burg, Bischof von Mainz (
- 1768)
- 28. Mai: Friedrich Haeffner, schwedischer Komponist (
- 1759)
- 29. Mai: Paul Johann Anselm Ritter von Feuerbach, deutscher Rechtsgelehrter und Begründer der modernen deutschen Strafrechtslehre (
- 1775)
- 5. Juli: Joseph Nicéphore Nièpce, Einer der Erfinder der Fotografie (
- 1765)
- 29. Juli: William Wilberforce, britischer Anführer im Kampf gegen den Sklavenhandel (
- 1759)
- 29. September: Ferdinand VII. (Spanien), war König von Spanien von 1814 bis 1833 (
- 1784)
- 13. November: Jean-Baptiste de Jourdan, Marschall von Frankreich (
- 1762)
- 22. November: Anton Sprickmann, deutscher Schriftsteller und Jurist (
- 1749)
- 27. November: Jabbo Oltmanns, Mathematiker, Astronom (
- 1783)
- 17. Dezember: Kaspar Hauser, Findelkind ungeklärter Herkunft (
- 1812) ko:1833년 simple:1833

Wiesbaden-Biebrich

Biebrich ist ein Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Biebrich war bis zur Eingemeindung 1926 eine eigenständige Stadt. 1926

Geschichte

Erstmalig erwähnt wurde Biebrich 874 als Villa Biburc. Bis ins 20. Jahrhundert war Biebrich eine Kleinstadt und die Sommerresidenz der Fürsten und (seit 1806) Herzöge von Nassau. Diese erbauten ein imposantes Barock-Schloss (1700-1744, Architekten: Maximilian von Welsch und Friedrich Joachim Stengel) mit einem umgebenden Landschaftsgarten (1817-1823 durch Friedrich Ludwig von Sckell), dem heutigen Schlosspark, am Ufer des Rhein. Dort gibt es verschiedene freilebende Papageienarten, vor allem Halsbandsittiche und Große Alexandersittiche. Im 19. Jahrhundert wurde Biebrich ein bedeutendes Industriezentrum im Rhein-Main-Gebiet mit Fabriken unter anderem von Dyckerhoff (Zement), Kalle und Albert (Chemie), Rheinhütte und Henkell (Sekt). Von der Wirtschaftskrise nach dem 1. Weltkrieg war die Kleinstadt stark betroffen und litt unter der hohen Arbeitslosigkeit. Biebrich verband sich daher mit der großen und reichen, nahegelegenen Kurstadt Wiesbaden. Heute ist Biebrich der größte Stadtteil von Wiesbaden mit ca. 35.000 Einwohnern.

Ereignisse

Am 30. Juni 2005 wurde in der Rathausstraße ein Behälter mit radioaktivem Material gefunden. Die Polizei sperrte das gesamte Gebiet, Häuser wurden nicht evakuiert.

Bekannte Einwohner von Biebrich

1862 lebte Richard Wagner für ein Jahr in einem neu errichteten Landhaus (später Villa Annika genannt) am Rhein in der Nähe des Schlosses. Dort schuf er den 1. Akt und das Präludium zum 3. Akt seines Werkes Die Meistersinger. Er beeinflußte Wilhelm Heckel, einen Holzblasinstrumentenmacher, der den Wünschen des Komponisten folgend eine Bariton-Oboe, das so genannte Heckelphon, erfand. Dieses wurde später unter anderem von Richard Strauss und Paul Hindemith verwendet. Der Philosoph und Pädagoge Wilhelm Dilthey (1833-1911) und der Philosoph und Kulturwissenschaftler Wilhelm Heinrich Riehl (1823-1897) wuchsen in Biebrich auf. 1880 wurde General Ludwig Beck in Biebrich geboren. Beck wurde nach dem fehlgeschlagenen Attentat deutscher Offiziere gegen Adolf Hitler am 20. Juli 1944 hingerichtet. Für den Fall eines Erfolges der Revolte war Ludwig Beck als erster Nachkriegspräsident Deutschlands vorgesehen. Kategorie:Ort in Hessen Biebrich

1. Oktober

Der 1. Oktober ist der 274. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 275. in Schaltjahren) - somit bleiben 91 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 331 v. Chr. - Alexander der Große besteht mit seinem Heer siegreich die Schlacht von Gaugamela. Sie markiert das Ende des Perserreichs.
- 1005 - In der Urkunde vom 1. Oktober 1005, in welcher Kaiser Heinrich II. das Kloster St. Georgen auf dem Hohentwiel nach Stein am Rhein überträgt, wird erstmals die Gemeinde Arlen erwähnt. Arlen
- 1854 - Au, Giesing und Haidhausen werden in die Stadt München eingemeindet.
- 1874 – Im Rahmen des Kulturkampfes wird in Preußen durch Schaffung des staatlichen Standesamts die obligatorische Zivilehe eingeführt.
- 1920 – Das Groß-Berlin-Gesetz tritt in Kraft und macht Berlin zu einer Vier-Millionen-Stadt.
- 1944Massaker von Marzabotto: Wehrmacht und SS ermorden über 800 Zivilisten nahe Bologna.
- 1946 – Im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher werden die Urteile verkündet.
- 1949 – Die Volksrepublik China wird von Mao Zedong proklamiert.
- 1958Tunesien und Marokko treten der Arabischen Liga bei.
- 1960Nigeria wird unabhängig.
- 1961 – Unabhängigkeit von Westkamerun und Vereinigung mit Ostkamerun.
- 1962James Howard Meredith schreibt sich als erster afro-amerikanischer Student unter dem Schutz von Federal Marshals in der Universität von Mississippi ein.
- 1963Nigeria wird Republik.
- 1964 – An der Universität von Kalifornien in Berkeley wird das Free Speech Movement gegründet.
- 1978Tuvalu wird unabhängig von Großbritannien.
- 1982Helmut Kohl löst Helmut Schmidt als Bundeskanzler durch konstruktives Misstrauensvotum ab
- 1994Sylvestre Ntibantunganya wird neuer Staatspräsident in Burundi.
- 1994Te Beretitenti wird Staatspräsident, Regierungchef und Außenminister von Kiribati, den früheren Gilbertinseln im Pazifischen Ozean.
- 1995Deutschland und San Marino nehmen diplomatische Beziehungen auf.
- 2002 – Mit dem neuerlichen Eintritt der USA gewinnt die UNESCO ihren größten Geldgeber zurück, nachdem erstere 1984 unter dem senegalesischen Generaldirektor Amadou-Mahtar M'Bow mit der Begründung ausgetreten sind, die Arbeit dieser UN-Unterorganisation sei zu stark politisiert und unzureichend administriert.
- 2005 - Sprengstoffanschläge auf der Ferieninsel Bali, bei dem 26 Menschen sterben und über 100 verletzt werden.

Wirtschaft


- 1900 - Die neue deutsche Reichsgewerbeordnung tritt in Kraft.
- 1951 – Die Bundesrepublik Deutschland tritt dem GATT bei.

Wissenschaft, Technik


- 1924 – Die erste Radiosendung in Österreich wird von der RAVAG, dem Vorgänger des ORF ausgestrahlt
- 1958 – Die NASA entsteht als Reaktion auf die frühen Erfolge der Sowjetunion in der Raumfahrt aus der Vorgängerorganisation NACA (National Advisory Committee for Aeronautics) mit dem Ziel, die Weiterentwicklung in Raumfahrt und Flugzeugtechnik voranzutreiben.
- 1964 – In Japan wird der erste Hochgeschwindigkeitszug zwischen Tokio und Ōsaka in Betrieb genommen.

Kultur


- 1714 - Uraufführung des musikalischen Schauspiels Die oesterreichische Großmuth, oder Carolus V. von Reinhard Keiser am Theater am Gänsemarkt in Hamburg.
- 1714 - Uraufführung der Oper Dafne in Lauro von Johann Joseph Fux in Wien.
- 1714 - Uraufführung der Oper Arianna e Teseo von Nicola Porpora in Wien.
- 1715 - Uraufführung der Oper Orfeo ed Euridice von Johann Joseph Fux in Wien.
- 1718 - Uraufführung der Oper Temistocle von Nicola Porpora in Wien.
- 1723 - Uraufführung der Oper La contesa de'numi von Antonio Caldara in Prag.
- 1832 - Uraufführung des Militärschauspiels His First Campaign von Adolphe Adam im Covent Garden in London.
- 1849 - Uraufführung der komischen Oper La Fée aux roses von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1903 - Uraufführung der Oper Alpenkönig und Menschenfeind von Leo Blech an der Dresdner Hofoper.
- 1978 - Uraufführung der Oper Christophorus oder Die Vision einer Oper von Franz Schreker in Freiburg im Breisgau.

Religion


- 1061Alexander II. wird nach seiner Wahl vom Vortag als Nachfolger von Papst Nikolaus II. inthronisiert.

Katastrophen


- 1995 – Bei einem Erdbeben bei Dinar in der Türkei sterben etwa 100 Menschen.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1958Juventus Turin erleidet mit der 7:0 Niederlage beim Wiener Sportclub die höchste Europacupniederlage eines italienischen Vereins.
- 1975Muhammad Ali verteidigt seinen Boxweltmeistertitel im Schwergewicht gegen Joe Frazier im Araneta Coliseum, Quezon City, Philippinen, durch technischen KO.

Geboren

Philippinen
- 208 - Severus Alexander, römischer Kaiser
- 1207 - Heinrich III., König von Großbritannien von 1216 bis 1272
- 1507 - Giacomo Barozzi da Vignola, italienischer Architekt
- 1578 - Fidelis von Sigmaringen, deutscher katholischer Ordenspriester und Märtyrer
- 1620 - Nicolaes Berchem, niederländischer Maler
- 1685 - Karl VI., römisch-deutscher Kaiser
- 1729 - Anton Cajetan Adlgasser, deutscher Komponist und Organist
- 1770 - Karl Freiherr vom Stein zum Altenstein, deutscher Politiker
- 1771 - Pierre Baillot, Violinspieler und Komponist
- 1780 - Göran Wahlenberg, schwedischer Botaniker
- 1782 - Bernhard Joseph Docen, deutscher Literaturwissenschaftler, Bibliothekar und Schriftsteller
- 1791 - Franz von Elsholtz, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1794 - Leopold IV., Herzog von Anhalt-Dessau
- 1800 - Lars Levi Laestadius, schwedischer Erweckungsprediger in Lappland
- 1804 - Ernst Julius Otto, deutscher Komponist, Chorleiter und Kreuzkantor
- 1808 - Maximilian Heinrich Rüder, deutscher Jurist und Politiker
- 1826 - Karl Theodor von Piloty, deutscher Maler, speziell Historienmaler
- 1840 - Godfried Marschall, österreichischer Generalvikar und Weihbischof
- 1841 - Hermann Credner, deutscher Geowissenschaftler
- 1843 - Karl Nikolai Jensen Börgen, deutscher Astronom
- 1847 - Annie Besant, britische Frauenrechtlerin, Theosophin und Autorin
- 1849 - Anne Charlotte Leffler, schwedische Schriftstellerin
- 1852 - Heinrich Seeling, deutscher Architekt
- 1858 - Lorenz Werthmann, Gründer des Deutschen Caritasverbandes
- 1865 - Paul Dukas, französischer Komponist
- 1875 - Eugeen Van Mieghem, belgischer Künstler
- 1876 - Willi Ostermann, Kölner 'Liedermacher' und Karnevalist
- 1881 - William Edward Boeing, US-amerikanischer Flugzeugkonstrukteur
- 1885 - Max Henny, niederländischer Fußballspieler
- 1886 - Paul Morgan, österreichischer Schauspieler und Komiker
- 1890 - Eduard Fiedler, deutscher Politiker
- 1893 - Marianne Brandt, deutsche Malerin, Bildhauerin und Designerin
- 1894 - Willy Richter, deutscher Gewerkschaftsführer
- 1895 - Hans Schweikart, deutscher Regisseur und Schauspieler
- 1897 - Heinrich Gretler, schweizerischer Schauspieler
- 1899 - Busso Thoma, deutscher Kaufmann, als Mitwisser der Attentatspläne zum 20. Juli hingerichtet
- 1903 - George Coulouris, britischer Schauspieler
- 1903 - Wladimir Horowitz, russisch-US-amerikanischer Pianist
- 1904 - Hermann Ehlers, deutscher Politiker
- 1904 - Otto Frisch, österreichisch-britischer Physiker
- 1904 - Otto Robert Frisch, österreichischer Physiker
- 1905 - Alfons Goppel, deutscher Politiker
- 1905 - Renate Brausewetter, deutsche Stummfilm-Darstellerin
- 1909 - Thierry Maulnier, französischer Schriftsteller
- 1910 - Max Vehar, deutscher Politiker
- 1915 - Jerome Bruner, US-amerikanischer Entwicklungspsychologe
- 1915 - Skeets McDonald, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1920 - Walter Matthau, US-amerikanischer Schauspieler
- 1922 - Inge Merkel, österreichische Schriftstellerin
- 1924 - Jimmy Carter, 39. US-Präsident und Friedensnobelpreisträger
- 1925 - Benno Pludra, deutscher Schriftsteller
- 1925 - Finn Carling, norwegischer Schriftsteller
- 1926 - Els Oksaar, estnisch-schwedische Linguistin
- 1928 - George Peppard, US-amerikanischer Schauspieler
- 1928 - Herbert Zdarzil, österreichischer Pädagoge
- 1929 - Ernst Höfner, Minister für Finanzen der DDR
- 1929 - Peter Meven, deutscher Opern- und Konzertsänger
- 1930 - Philippe Noiret, französischer Schauspieler
- 1930 - Richard Harris, irischer Schauspieler
- 1931 - Ronald Lötzsch, deutscher Sprachwissenschaftler
- 1932 - Bonnie Owens, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1934 - Geoff Stephens, britischer Sänger und Songschreiber
- 1935 - Julie Andrews, britische Sängerin und Schauspielerin
- 1935 - Walter de Maria, US-amerikanischer Konzeptkünstler
- 1936 - Inge Wettig-Danielmeier, deutsche Politikerin
- 1936 - Lea Rosh, deutsche Fernsehjournalistin und Publizistin
- 1936 - Walter Pichler, österreichischer Bildhauer
- 1937 - Martin Turner, britischer Musiker und Songschreiber (Wishbone Ash)
- 1937 - Peter Stein, deutscher Theaterregisseur
- 1938 - Per Kirkeby, dänischer Maler
- 1938 - Stella Stevens, US-amerikanische Schauspielerin
- 1940 - Fredi M. Murer, schweizerischer Filmemacher
- 1941 - Uffe Ellemann-Jensen, dänischer Politiker
- 1942 - Günter Wallraff, deutscher Autor und Enthüllungsjournalist
- 1943 - Jean-Jacques Annaud, französischer Regisseur
- 1943 - Jerry Martini, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Barbara Parritt, US-amerikanische Sängerin
- 1944 - Scott McKenzie, US-amerikanischer Sänger
- 1945 - Danièle Graule, französische Schauspielerin und Sängerin
- 1945 - Donny Hathaway, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Dave Holland, britischer Jazzbassist und Komponist
- 1947 - Aaron Ciechanover, israelischer Biochemiker
- 1947 - Rob Davis, britischer Musiker (Mud)
- 1948 - Mariska Veres, niederländische Sängerin (Shocking Blue)
- 1948 - Michael John Koda, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1949 - André Rieu, niederländischer Violinist
- 1950 - Marco Tullio Giordana, italienischer Filmregisseur
- 1950 - Randy Quaid, US-amerikanischer Schauspieler
- 1950 - Silvia Reize, schweizerische Schauspielerin
- 1952 - Albert Collins, US-amerikanischer Musiker
- 1953 - Grete Waitz, ehemalige norwegische Leichtathletin
- 1953 - Klaus Wowereit, deutscher Politiker
- 1957 - Andy Walton, britischer Musiker
- 1958 - Martin Cooper, britischer Musiker (OMD)
- 1959 - Youssou N'Dour, senegalesischer Sänger und Songautor
- 1960 - Michael Schindhelm, deutscher Autor und Theaterintendant
- 1961 - Thomas von Heesen, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 1966 - George Weah, liberianischer Fußballspieler, erster afrikanischer Weltfußballspieler
- 1969 - Marcus Stephen, nauruischer Gewichtheber und Politiker
- 1970 - Moses Kiptanui, kenianischer Mittel- und Langstreckenläufer und mehrfacher Weltrekordhalter

Gestorben


- 686 - Temmu, 40. Kaiser Japans (
- 631)
- 1570 - Frans Floris, belgischer Maler
- 1578 - Don Juan de Austria, Sohn Karl V.
- 1585 - Anna von Dänemark, Kurfürstin von Sachsen, »Mutter Anna«
- 1586 - Adolf I., Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf
- 1684 - Pierre Corneille, bedeutender Dramatiker der französischen Klassik
- 1704 - Cornelis Dusart, niederländischer Maler und Radierer
- 1808 - Carl Gotthard Langhans, preußischer Baumeister und Architekt
- 1827 - Wilhelm Müller, deutscher Dichter und Komponist
- 1858 - Alois Negrelli von Moldelbe, österreichischer Eisenbahnpionier und Erbauer des Sueskanals
- 1864 - Juan José Flores, ecuadorianischer Staatspräsident
- 1906 - Christian Mali, deutscher Kunstmaler und Professor
- 1911 - Wilhelm Dilthey, deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge
- 1964 - Ernst Toch, deutsch-österreichischer Komponist im Übergang vom Stil der Spätromantik zur Moderne
- 1968 - Romano Guardini, italienischer Philosoph und katholischer Theologe
- 1974 - Spyridon Marinatos, griechischer Archäologe
- 1975 - Al Jackson, US-amerikanischer Musiker
- 1977 - Emil Bahr, Deutscher, mehrjähriger Träger des Titels »Stärkster Mann der Welt«
- 1980 - Gerhard Weißenberg, österreichischer Politiker, Bundesminister für soziale Verwaltung
- 1990 - John Stewart Bell, irischer Physiker
- 1990 - Andrzej Krzanowski, polnischer Komponist und Akkordeonist
- 1992 - Gert Bastian, ehemaliger Bundeswehrgeneral und deutscher Politiker
- 1992 - Petra Kelly, deutsche Politikerin, Gründungsmitglied der Partei "Die Grünen"
- 1994 - Arminio Rothstein, österreichischer Maler, Puppenmacher und Puppenspieler, Drehbuchautor und Buchautor, Musikant, Musiker, Zauberer (Selim Arminian)
- 2002 - Edith Schollwer, deutsche Schauspielerin und Kabaretistin
- 2002 - Walter Annenberg, US-amerikanischer Zeitungsmagnat und Kunstmäzen
- 2003 - Beate Hasenau, deutsche Schauspielerin und Kabaretistin
- 2004 - Juraj Beneš, slowakischer Komponist
- 2004 - Richard Avedon, US-amerikanischer Fotograf

Feier- und Gedenktage


- Namenstag: Emanuel, Werner
- Internationaler Tag der älteren Menschen (UNO)
- Nationalfeiertag Volksrepublik China, Zypern, Nigeria und Tuvalu
- Welt-Vegetarier-Tag
- Gedenktag der Heiligen Theresia von Lisieux

Siehe auch


- 30. September - 2. Oktober
- 1. September - 1. November
- Oktober - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1001 1001 ja:10月1日 ko:10월 1일 simple:October 1

1911

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: General Juan José Estrada wird Präsident von Nicaragua
- 1. Januar: Marc-Emile Ruchet wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Kaiser Wilhelm II. ernennt in Berlin jeweils Colmar Freiherr von der Goltz, Alfred Graf von Schlieffen und Max von Bock und Polach zum Generalfeldmarschall
- 2. Januar: Die neue Regierung von Nicaragua wird durch die USA anerkannt
- 25. Mai: Sturz des Diktators Porfirio Díaz im Zuge der Mexikanischen Revolution
- 1. Juli: Beginn der Zweiten Marokkokrise. Das deutsche Kanonenboot „Panther“ vor Agadir
- 10. Oktober: Aufstand von Wuchang (武昌), heute Wuhan (武漢市), der schließlich zur Gründung der Republik China führte
- 4. November: Die Zweite Marokkokrise wird durch den deutsch-französischen Marokko-Kongo-Vertrag beendet
- 5. November: Italien annektiert Tripolis und die Cyrenaika, beides Teile des Osmanischen Reiches. Der italienisch-türkische Krieg bricht aus
- Gustav Landauers Aufruf zum Sozialismus erscheint in Deutschland

Wissenschaft und Technik


- 11. Januar: in Berlin wird die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft e. V., Vorläufer der späteren Max-Planck-Gesellschaft, gegründet
- 7. September: Einweihung des alten Elbtunnels in Hamburg
- 11. September: Eröffnung der Küstenfunkstelle Swinemünde, später Rügen Radio
- 14. Dezember: Roald Amundsen und sein Team erreichen als erste Menschen den geographischen Südpol
- In München wird der Tierpark Hellabrunn eröffnet. Im Deutschen Museum wird der erste Fernsehapparat der Welt aufgestellt
- Heike Kamerlingh Onnes beobachtet die Erscheinung der Supraleitung an einem dünnen Quecksilberfaden bei 4,1 K
- Ernest Rutherford entwickelt sein Atommodell mit Hülle und Kern
- Joseph John Thomson baut den ersten Massenspektrographen

Kultur


- 25. März: Uraufführung der Operette Grigri von Paul Lincke am Metropol Theater in Köln
- 28. März: Uraufführung der komischen Oper Der Jahrmarkt von Sorotchintsy von Modest Mussorgskij in Sankt Petersburg
- 2. Juni: Uraufführung der Oper Isabeau von Pietro Mascagni am Teatro Coliseo in Buenos Aires
- 9. November: Uraufführung der Oper Der Bergsee von Julius Bittner an der Hofburg Wien in Wien
- 24. November: Uraufführung der Operette Eva von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien
- 23. Dezember: Uraufführung der Operette Alt-Wien von Joseph Lanner am Carl-Theater in Wien

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Der Wiener Traditionsclub und mehrmalige österreichische Meister „Austria Wien“ wird gegründet.

Katastrophen


- 30. September: Die Austin-Talsperre bricht und führt zu der bis dahin zweitgrößten Flutkatastrophe in Pennsylvanien, USA

Geboren


- 1. Januar: Willy Massoth, deutscher Politiker († 1978)
- 3. Januar: John Sturges, Filmregisseur († 1992)
- 14. Januar: Anatoli Naumowitsch Rybakow, russischer Schriftsteller († 1998)
- 14. Januar: Hans-Martin Majewski, deutscher Filmkomponist († 1997)
- 14. Januar: Heinz Engelmann, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 1996)
- 16. Januar: Eduardo Frei Montalva, chilenischer Politiker († 1982)
- 16. Januar: Roger Lapébie, französischer Radrennfahrer († 1996)
- 17. Januar: Freddie Frinton, englischer Komiker († 1968)
- 17. Januar: George Stigler, US-amerikanischer Ökonom († 1991)
- 18. Januar: Gábor Darvas, ungarischer Komponist und Musikwissenschaftler († 1985)
- 22. Januar: Bruno Kreisky, österreichischer Politiker und Bundeskanzler († 1990)
- 23. Januar: Anna Maria Jokl, österreichisch-israelische Schriftstellerin, Psychotherapeutin († 2001)
- 24. Januar: C. L. Moore, Science Fiction und Fantasy Autorin († 1987)
- 26. Januar: Norbert Schultze, deutscher Komponist († 2002)
- 26. Januar: Polykarp Kusch, US-amerikanischer Physiker († 1993)
- 27. Januar: Alfons Dorfner, österreichsicher Kanusportler
- 3. Februar: Jehan Alain, französischer Organist und Komponist († 1940)
- 5. Februar: Jussi Björling, schwedischer Sänger († 1960)
- 6. Februar: Ronald Reagan, US-amerikanischer Schauspieler und Politiker († 2004)
- 7. Februar: Rudolf Raftl, deutscher und österreichischer Fußballspieler († 1994)
- 8. Februar: Erwin Feller, deutscher Politiker († 1991)
- 10. Februar: Mstislaw Wsewolodowitsch Keldysch, russischer Aeronautiker und Mathematiker († 1978)
- 11. Februar: Carl Keenan Seyfert, Astronom († 1960)
- 12. Februar: Hans Habe, deutscher Journalist, Schriftsteller und Drehbuchautor († 1977)
- 14. Februar: Gerhard Schumann, deutscher Schriftsteller († 1995)
- 16. Februar: Agnes Kraus Krause, deutsche Schauspielerin († 1995)
- 19. Februar: Herwart Miessner, deutscher Politiker († 2002)
- 20. Februar: Hans Scholz, deutscher Schriftsteller, Journalist und Maler († 1988)
- 25. Februar: Karl Haager, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 25. Februar: Kurt Ziesel, österreichischer Journalist und Schriftsteller († 2001)
- 26. Februar: Fritz Bock, österreichischer Politiker; Mitbegründer der ÖVP († 1993)
- 27. Februar: Heinz Starke, deutscher Politiker († 2001)
- 3. März: Jean Harlow, US-amerikanische Schauspielerin († 1937)
- 5. März: Gregor Determann, deutscher Politiker († 1993)
- 12. März: Gustavo Díaz Ordaz, mexikanischer Politiker und Präsident von Mexiko († 1979)
- 12. März: Harry Fisher, US-amerikanischer Gewerkschafter, Friedensaktivist († 2003)
- 13. März: José Ardévol, kubanischer Komponist († 1981)
- 16. März: Josef Mengele, Arzt im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz († 1979)
- 24. März: Joseph Barbera, US-amerikanischer Zeichentrickfilmer und Produzent
- 25. März: Jack Ruby, Mörder des vermeintlichen Kenndy-Attentäters Lee Harvey Oswald († 1967)
- 26. März: Bernard Katz, Biophysiker und Neurophysiologe († 2003)
- 26. März: John Langshaw Austin, englischer Philosoph und Linguist († 1960)
- 26. März: Tennessee Williams, US-amerikanischer Schriftsteller († 1983)
- 28. März: Consalvo Sanesi, italienischer Formel 1-Rennfahrer († 1998)
- 28. März: Heinz Maier-Leibnitz, Physiker und Forschungspolitiker († 2000)
- 29. März: Brigitte Horney, deutsche Schauspielerin († 1988)
- 30. März: Ekrem Akurgal, türkischer Archäologe und Professor († 2002)
- 31. März: Elisabeth Grümmer, Opern- und Kammersängerin († 1986)
- 1. April: Adam Kozlowiecki, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 3. April: Eugen Eckert (Maler), deutscher Bildhauer und Kunstmaler († 1998)
- 5. April: Dieter Oesterlen, deutscher Architekt und Hochschullehrer († 1994)
- 5. April: Jimmy Kinnon, Gründer von Narcotics Anonymous († 1985)
- 7. April: Hervé Bazin, französischer Schriftsteller († 1996)
- 8. April: Émile Michel Cioran, Essayist und Kulturkritiker († 1995)
- 8. April: Melvin Calvin, amerikanischer Chemiker und Biochemiker († 1997)
- 10. April: Alois Niederalt, deutscher Politiker († 2004)
- 10. April: Martin Denny, US-amerikanischer Jazzpianist († 2005)
- 11. April: Stanislawa Walasiewicz, polnisch-US-amerikanische Leichtathletin († 1980)
- 18. April: Wilhelm Banse, deutscher Politiker und MdB († 1965)
- 20. April: Kukrit Pramoj, Premierminister von Thailand († 1995)
- 24. April: Karl Schiller, deutscher Politiker († 1994)
- 26. April: Marianne Hoppe, deutsche Schauspielerin († 2002)
- 26. April: Paul Verner, Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der DDR († 1986)
- 29. April: Erika von Brockdorff, deutsche Widerstandskämpferin im Zweiten Weltkrieg († 1943)
- 30. April: Luise Rinser, deutsche Schriftstellerin († 2002)
- 30. April: Peter Blachstein, deutscher Politiker und MdB († 1977)
- 3. Mai: Heinrich Kiefer, deutscher Maler und Grafiker († 1980)
- 5. Mai: Andor Lilienthal, ungarischer Schachgroßmeister
- 6. Mai: Walter Müller (Schauspieler), österreichischer Schauspieler († 1969)
- 7. Mai: Honda Ishiro, Filmregisseur († 1993)
- 7. Mai: Ishiro Honda, japanischer Regisseur (†1993)
- 8. Mai: Robert Johnson, US-amerikanischer Bluesmusiker († 1938)
- 14. Mai: Hans Vogt, deutscher Komponist († 1992)
- 15. Mai: Herta Oberheuser, Ärztin im KZ Ravensbrück († 1978)
- 15. Mai: Max Frisch, Schweizer Architekt und Schriftsteller († 1991)
- 17. Mai: Maureen O'Sullivan, irisch-US-amerikanische Schauspielerin († 1998)
- 18. Mai: Joe Turner, US-amerikanischer Blues Sänger († 1985)
- 22. Mai: Vincent Price, US-amerikanischer Schauspieler († 1993)
- 23. Mai: Paul Augustin Mayer, emeritierter Kurienkardinal
- 27. Mai: Hubert H. Humphrey, US-amerikanischer Politiker († 1978)
- 27. Mai: Teddy Kollek, jüdischer Politiker
- 28. Mai: Fritz Hochwälder, österreichischer Schriftsteller († 1986)
- 29. Mai: Fernando Chueca Goitia, spanischer Historiker († 2004)
- 31. Mai: Maurice Allais, französischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger
- 4. Juni: Billy Fiske, Bobfahrer, Olympiasieger († 1940)
- 6. Juni: Jean Cayrol, französischer Autor und Verleger († 2005)
- 9. Juni: Maclyn McCarty, Bekannter US-Amerikanischer Biologe († 2005)
- 10. Juni: Hubert Ehrengut, deutscher Arzt († 1985)
- 10. Juni: Nikolai Dmitrijewitsch Kusnezow, sowjetischer Triebwerkskonstrukteur († 1995)
- 10. Juni: Ralph Kirkpatrick, US-amerikanischer Cembalist († 1984)
- 12. Juni: Milovan Djilas, jugoslawischer Politiker, Schriftsteller und Dissident († 1995)
- 13. Juni: Luis Walter Alvarez, US-amerikanischer Physiker († 1988)
- 16. Juni: Georg Meistermann, deutscher Maler († 1990)
- 20. Juni: Paul Pietsch, deutscher Rennfahrer und Verleger
- 21. Juni: Hanna Malewska, Polnische Schriftstellerin († 1983)
- 23. Juni: David Ogilvy, Werbetexter († 1999)
- 24. Juni: Ernesto Sabato, argentinischer Schriftsteller und Physiker
- 24. Juni: Juan Manuel Fangio, argentinischer Rennfahrer († 1995)
- 26. Juni: Ernst Witt, deutscher Mathematiker († 1991)
- 26. Juni: Mildred Didrikson Zaharias, US-amerikanische Leichtathletin und Golferin († 1956)
- 28. Juni: Bernhard zur Lippe-Biesterfeld, Prinz der Niederlande († 2004)
- 29. Juni: Bernard Herrmann, Komponist († 1975)
- 30. Juni: Czeslaw Milosz, Polnischer Schriftsteller († 2004)
- 2. Juli: Reginald Parnell, englischer Formel 1-Rennfahrer sowie Teamchef († 1964)
- 5. Juli: Georges Pompidou, französischer Politiker († 1974)
- 7. Juli: Gretchen Franklin, britische Schauspielerin († 2005)
- 16. Juli: Ginger Rogers, US-amerikanische Schauspielerin († 1995)
- 18. Juli: Hume Cronyn, kanadischer Schauspieler († 2003)
- 21. Juli: Marshall McLuhan, Medientheoretiker, Medienkritiker und Publizist († 1980)
- 26. Juli: Lia Wöhr, deutsche Schauspielerin, Regisseurin, Tänzerin († 1994)
- 29. Juli: Eduard Claudius, deutscher Schriftsteller und Diplomat der DDR († 1976)
- 5. August: Otto Bittelmann, deutscher Politiker und MdB
- 5. August: Robert Taylor, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1969)
- 6. August: Lucille Ball, US-amerikanische Schauspielerin († 1989)
- 7. August: Nicholas Ray, US-amerikanischer Filmregisseur († 1979)
- 9. August: William Alfred Fowler, amerikanischer Physiker († 1995)
- 11. August: Thanom Kittikachorn, thailändischer General und Politiker († 2004)
- 12. August: Mario Moreno Reyes, Schauspieler, Sänger, Komiker und Produzent. († 1993)
- 16. August: Ernst Friedrich Schumacher, britischer Ökonom († 1977)
- 17. August: Martin Sandberger, SS-Standartenführer und Kommandeur der Sicherheitspolizei
- 17. August: Michail Moissejewitsch Botwinnik, russischer Schach-Großmeister († 1995)
- 21. August: Gedeon Barcza, ungarischer Schachspieler († 1986)
- 22. August: Edvard Hambro, norwegischer Politiker († 1977)
- 23. August: Birger Ruud, norwegischer Skispringer († 1998)
- 23. August: Elizabeth Robinson, US-amerikanische Leichtathletin und die erste Olympiasiegerin über 100 Meter († 1999)
- 24. August: Friedrich Luft, bedeutender Theaterkritiker Deutschlands († 1990)
- 24. August: Michel Pablo, führender Trotzkist aus Griechenland († 1996)
- 24. August: Victor Barna, ungarischer Tischtennisspieler († 1972)
- 30. August: Arsenio Rodríguez, kubanischer Musiker und Komponist († 1972)
- 2. September: Floyd Council, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1976)
- 2. September: René Amengual Astaburuaga, chilenischer Komponist († 1954)
- 3. September: Ernst Meister (Autor), deutscher Lyriker, Hörspielautor, Erzähler und Theaterautor († 1979)
- 7. September: Todor Schiwkow, bulgarischer Politiker, Regierungschef und Staatspräsident († 1998)
- 8. September: Alois Pisnik, Politiker der DDR († 2004)
- 8. September: Lee Wallard, US-amerikanischer Rennfahrer († 1963)
- 9. September: John Grey Gorton, australischer Premierminister († 2002)
- 9. September: Paul Goodman, US-amerikanischer Sozialphilosoph und Poet († 1972)
- 9. September: Richard Baer, deutscher Nationalsozialist, Kommandant des KZ Dora-Mittelbau († 1963)
- 13. September: Bill Monroe, US-amerikanischer Musiker († 1996)
- 19. September: Allan Pettersson, schwedischer Komponist und Bratschist († 1980)
- 20. September: Alfred Naujocks, deutscher Nationalsozialist († 1960)
- 22. September: Franz Xaver Unertl, deutscher Politiker und MdB († 1970)
- 23. September: Franz Wagner, deutscher und österreichischer Fußballspieler († 1975)
- 24. September: Konstantin Ustinowitsch Tschernenko, russischer Politiker († 1985)
- 28. September: Ellsworth Vines, US-amerikanischer Tennisspieler († 1994)
- 30. September: Friederike Schneider, Aufseherin in verschiedenen Konzentrationslagern
- 5. Oktober: Flann O'Brien, irischer Schriftsteller († 1966)
- 7. Oktober: Shura Cherkassky, russischer Pianist († 1995)
- 11. Oktober: Juan Carlos Zabala, argentinischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1983)
- 12. Oktober: Bruno Liebrucks, deutscher Philosoph († 1986)
- 13. Oktober: Migjeni, albanischer Dichter († 1938)
- 14. Oktober: Le Duc Tho, vietnamesischer Politiker († 1990)
- 16. Oktober: Mahalia Jackson, US-amerikanische Gospelsängerin († 1972)
- 19. Oktober: Hilde Spiel, österreichische Journalistin und Schriftstellerin († 1990)
- 19. Oktober: Eberhard Werdin, deutscher Komponist und Musikpädagoge († 1991)
- 20. Oktober: Grete Schickedanz, Chefin des Versandhauses Quelle († 1994)
- 21. Oktober: Vladimir Ussachevski, russisch-amerikanischer Komponist († 1990)
- 24. Oktober: Paul Grégoire, Erzbischof von Montréal und Kardinal († 1993)
- 24. Oktober: Sonny Terry, US-amerikanischer Bluessänger und Mundharmonikaspieler († 1986)
- 27. Oktober: Heinz Maegerlein, deutscher Sportjournalist († 1998)
- 27. Oktober: Leif Erickson, US-amerikanischer Schauspieler († 1986)
- 30. Oktober: Luise Ullrich, deutsch-österreichische Schauspielerin († 1986)
- 1. November: Hermann Bondi, britischer Mathematiker und Kosmologe († 2005)
- 2. November: Henry Cassirer, US-amerikanischer Journalist und Schriftsteller († 2004)
- 2. November: Odysseas Elytis, griechischer Dichter († 1996)
- 2. November: Paul Carell, NS-Funktionär, Autor († 1997)
- 5. November: Roy Rogers, „singender Cowboy“ aus zahlreichen Western († 1998)
- 7. November: Hans Pesser, österreichischer Fußballspieler und Trainer († 1986)
- 8. November: Otto Brenner, Vorsitzender der IG Metall († 1972)
- 11. November: Hans Bothmann, Zweiter Leiter des Vernichtungslagers Chelmno († 1946)
- 13. November: Heinz von Foerster, österreichischer Kybernetiker († 2002)
- 13. November: Karl Baur, deutscher Pilot und Ingenieur († 1963)
- 20. November: David Seymour, Polnischer Fotograf († 1956)
- 20. November: Jean Shiley, ehemalige US-amerikanische Hochspringerin
- 20. November: Paul Zielinski, deutscher Fußballspieler († 1966)
- 24. November: Erik Bergman, finnischer Komponist
- 25. November: Kurt Lütgen, deutscher Schriftsteller († 1992)
- 26. November: Samuel Reshevsky, US-amerikanischer Schachspieler († 1992)
- 27. November: Curt Biegler, deutscher Politiker und MdB
- 30. November: Martin Teich, deutscher Fernsehmeteorologe († 2004)
- 1. Dezember: Franz Binder, österreichischer Fußballspieler († 1989)
- 3. Dezember: Nino Rota, italienischer Komponist († 1979)
- 4. Dezember: Gerhard Menzel, Unternehmer in der Glasindustrie († 1997)
- 5. Dezember: Wladyslaw Szpilman, polnischer Pianist, Komponist und Schriftsteller († 2000)
- 11. Dezember: Heinrich Lehmann-Willenbrock, deutscher Kapitän und Fregattenkapitän († 1986)
- 11. Dezember: Nagib Mahfuz, ägyptischer Schriftsteller, Nobelpreisträger
- 12. Dezember: Stanley Bate, englischer Komponist († 1959)
- 13. Dezember: Trygve Magnus Haavelmo, Nobelpreisträger und Ökonom († 1999)
- 14. Dezember: Hans von Ohain, einer der Väter des Strahltriebwerks († 1998)
- 14. Dezember: Spike Jones, Klassiker der virtuosen komischen Musik († 1965)
- 15. Dezember: Stan Kenton, Klavierspieler und -Komponist († 1979)
- 18. Dezember: Jules Dassin, US-amerikanischer Filmregisseur und Produzent
- 21. Dezember: Paul Burkhard, Schweizer Komponist († 1977)
- 23. Dezember: Niels Kaj Jerne, britischer Mediziner und Nobelpreisträger († 1984)
- 25. Dezember: Louise Bourgeois, französische Malerin und Bildhauerin
- 29. Dezember: Klaus Fuchs, deutsch-britischer Kernphysiker und sowjetischer „Atomspion“ († 1988)
- 29. Dezember: Marcel Prawy, österreichischer Opernkenner und -kritiker († 2003)

Gestorben


- 2. Januar: Maurice Yvon, französischer Architekt (
- 1857)
- 12. Januar: Franz Eugen Schlachter, Altphilologe und Uebersetzer der Schlachter-Bibel (
- 1859)
- 12. Januar: Georg Jellinek, deutscher Staatsrechtler (
- 1851)
- 17. Januar: Francis Galton, britischer Mediziner (
- 1822)
- 22. Januar: Siegmund Lustgarten, österreichischer Arzt (
- 1857)
- 31. Januar: Paul Singer, deutscher Fabrikant und Reichstagsabgeordneter (
- 1844)
- 8. Februar: Gustaf Fröding, schwedische Lyriker (
- 1860)
- 16. Februar: Agnes Günther, deutsche Schriftstellerin (
- 1863)
- 25. Februar: Friedrich Spielhagen, deutscher Schriftsteller (
- 1829)
- 25. Februar: Fritz von Uhde, deutscher Maler (
- 1848)
- 26. Februar: Ludwig Gottsleben, österreichischer Schauspieler und Schriftsteller (
- 1836)
- 28. Februar: Emil Jacobsen, deutscher Chemiker und Schriftsteller (
- 1836)
- 1. März: Jacobus Henricus van't Hoff holländischer Chemiker und Nobelpreisträger (
- 1852)
- 11. März: Ernst Brenner, Schweizer Politiker (
- 1856)
- 17. März: Friedrich Haase, deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (
- 1825)
- 23. März: Godfried Marschall, Generalvikar, Weihbischof (
- 1840)
- 29. März: Alexandre Guilmant, französischer Organist und Komponist (
- 1837)
- 30. März: Ellen Swallow Richards, US-amerikanische Chemikerin und Ökologin (
- 1842)
- 5. April: Daniel Chwolson, russischer Orientalist und Altertumsforscher (
- 1820)
- 10. April: Samuel Loyd, US-amerikanischer Spiele-Erfinder und Rätselspezialist (
- 1841)
- 13. April: Konrad Koch, deutscher Fußballpionier (
- 1846)
- 14. April: Daniel Paul Schreber, Jurist und Autor (
- 1842)
- 15. April: Georg Knorr, deutscher Ingenieur und Unternehmer (
- 1859)
- 15. April: Johannes Bosscha, niederländischer Physiker (
- 1831)
- 1. Mai: Otto Lueger, Professor in Wasserbautechnik (
- 1843)
- 5. Mai: Gustav Haarmann, deutscher Politiker (
- 1848)
- 18. Mai: Gustav Mahler österreichischer Komponist und Dirigent (
- 1860)
- 23. Mai: Carl August von der Meden, erster Präsident des Deutschen Tennis Bundes (
- 1841)
- 9. Juni: Johannes Otzen, deutscher Architekt (
- 1839)
- 14. Juni: Fedor Flinzer, deutscher Illustrator, Pädagoge und Autor (
- 1832)
- 14. Juni: